Neuseelandtagebuch
In dem wir mit recht bizarren Weihnachtstraditionen konfrontiert werden, die Pause nützen um ein bisschen zu renovieren, und einen Ausflug auf die andere Seite der Bucht machen. Ich bekomme ein gefährliches Weihnachtsgeschenk.
Wir verbringen eine traumhafte Woche auf einer Tropeninsel und beschließen zu heiraten. Dann kehren wir wieder heim und gehen auf ein paar Veranstaltungen. Habe ich erwähnt dass wir heiraten werden?
In dem sich der Wahlausgang hinzieht, wir uns an die Vorreiter der Arbeiterrechte erinnern, und ich sentimental werde.
Nach Jahren der Abstinenz geben wir klein bei und kaufen einen Fernseher (obwohl das Programm furchtbar ist) damit wir endlich wieder gescheit Filme anschauen können. Das Land wöhlt, ich mache zum dritten Mal in meinem Leben den Führerschein, und dann ist da noch die Robbenkolonie.
In dem wir in die Weinregion reisen, was sehr schön ist, und nach Auckland, was vor allem groß ist. Wir schleppen Holz und die Regierung versucht Kiwis im Ausland zur Heimkehr zu überreden.
Ich schreibe diesen Eintrag nicht wirklich im Juli sondern im Oktober, was wohl der Grund ist weshalb er so kurz ist. Dafür ist der die ideale Quelle wenn man wissen will was es mit der neuseeländischen Flagge auf sich hat.
Wir ziehen in unser neues Haus und beschließen sogleich, einen Ofen einbauen zu lassen damit wir in den kommenden Monaten nicht erfrieren. Die Rugbysaison ist in vollem Gange und der Wahlkampf für die kommende Wahl fängt auch an. TradeMe ist in, eBay ist out.
Ein ereignisreicher Monat in dem wir nicht nur das dauerhafte Aufenthaltsrecht erhalten sondern auch unser erstes Haus kaufen. Es muss wohl schon sechs Monate her sein dass wir ankamen denn das Auto muss bereits zur halbjährlichen Inspektion. ANZAC Day erinnert uns weshalb wir nach Neuseeland gezogen sind und nicht nach Australien, und der erste Wintersturm lässt uns an dieser Entscheidung fast wieder zweifeln.
Feuer und Erdbeben können uns nicht davon abhalten, auf Haussuche zu gehen. Wellingtonier lieben ihre Stadt aber nicht die neue Umgehungsstraße.
Das faule Leben ist vorbei als wir beide wieder anfangen zu arbeiten. Wir machen eine Wanderung in der Stadt und ich schreibe über Neuseelands schwierigen Nationalfeiertag.