<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"
	>

<channel>
	<title>New Zealand Journal &#187; Deutsch</title>
	<atom:link href="http://sibylle.co.nz/category/deutsch/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://sibylle.co.nz</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sun, 05 May 2013 03:12:20 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.com/</generator>
<cloud domain='sibylle.co.nz' port='80' path='/?rsscloud=notify' registerProcedure='' protocol='http-post' />
<image>
		<url>http://0.gravatar.com/blavatar/6e4a341ce37ca301c2f48fecb1bb413d?s=96&#038;d=http%3A%2F%2Fs2.wp.com%2Fi%2Fbuttonw-com.png</url>
		<title>New Zealand Journal &#187; Deutsch</title>
		<link>http://sibylle.co.nz</link>
	</image>
	<atom:link rel="search" type="application/opensearchdescription+xml" href="http://sibylle.co.nz/osd.xml" title="New Zealand Journal" />
	<atom:link rel='hub' href='http://sibylle.co.nz/?pushpress=hub'/>
		<item>
		<title>April-Dezember 2012</title>
		<link>http://sibylle.co.nz/2012/12/31/april-dezember-2012/</link>
		<comments>http://sibylle.co.nz/2012/12/31/april-dezember-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 30 Dec 2012 21:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>heimatseeker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[laufen]]></category>
		<category><![CDATA[lektionen]]></category>
		<category><![CDATA[lesen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sibylle.co.nz/?p=2941</guid>
		<description><![CDATA[Im Internet habe ich gelesen dass Listen und Aufzählungen bei Blogautoren sehr beliebt sind. Na dann. Hier sind meine für das Jahr 2012. 2012 neu angefangen Laufen und Laufwettbewerbe Auszeichnungen Berufliche Fortbildung Digitales lesen (1) Über das Laufen habe ich bereits in meinem letzten Eintrag geschrieben, und ich bin dabeigeblieben. Alles in allem habe ich [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sibylle.co.nz&#038;blog=30347399&#038;post=2941&#038;subd=sibyllenz&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2934" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-large wp-image-2934" alt="Wellington, Christmas 2012" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/12/wellington-25-12-12.png?w=600&#038;h=256" width="600" height="256" /><p class="wp-caption-text">Wellington, 1. Weihnachtsfeiertag 2012</p></div>
<p>Im Internet habe ich gelesen dass Listen und Aufzählungen bei Blogautoren sehr beliebt sind. Na dann. Hier sind meine für das Jahr 2012.</p>
<h3>2012 neu angefangen</h3>
<ol>
<li>Laufen und Laufwettbewerbe</li>
<li>Auszeichnungen</li>
<li>Berufliche Fortbildung</li>
<li>Digitales lesen</li>
</ol>
<p><small>(1) Über das Laufen habe ich bereits in meinem <a title="Januar-März 2012" href="http://sibylle.co.nz/2012/03/31/januar-maerz-2012/">letzten Eintrag</a> geschrieben, und ich bin dabeigeblieben. Alles in allem habe ich dieses Jahr an 5 Wettbewerben teilgenommen und bin insgesamt 950 km gelaufen. Mein Ziel, bis zum Ende des Jahres 1.000km zu laufen habe ich wegen mehrerer Verletzungen knapp verpasst (siehe auch weiter unten, &#8220;Was können wir daraus lernen?&#8221;) aber jetzt bin ich wieder voll dabei und trainiere im Moment für meinen ersten Halbmarathon im Februar.</small></p>
<p><small>(2) Seitdem ich 1976 bei einem Kinderturnfest ein Band mit blechernem Eichenblatt (&#8220;Für Deinen Sieg&#8221;) bekam habe ich nichts mehr gewonnen. Das änderte sich im November 2012 als der Soup Hub (mehr darüber in meinem <a title="Januar-März 2012" href="http://sibylle.co.nz/2012/03/31/januar-maerz-2012/">letzten Eintrag</a>) einen NZ Open Source Award for Open Source in Social Services gewann (<a href="http://www.r2.co.nz/20121107a/osa-2012-soc.htm">das Video meiner Dankesrede</a> kann man hier ansehen.) Und nur wenige Wochen später gewann mein grosses Projekt, der Relaunch der South China Morning Post, <a href="http://business.newzealand.com/northasia/en/news-and-events/news/nz-company-behind-gold-award-winning-scmpcom-website/">Best Online Newspaper bei den Asian Digital Media Awards</a>. Das ist das Projekt für das ich regelmässig nach Hong Kong reiste, und als der Preis verliehen wurde waren wir bei der Konferenz in Kuala Lumpur live dabei. Schön.</small></p>
<p><small>(3) Nicht ganz so lang her wie 1976 aber immer noch weit weg im letzten Jahrhundert, und zwar 1996, war es dass ich meine letzte offizielle Berufsqualifikation erlangte. Seit 15 Jahren praktiziere ich Projektmanagement für das Web, nun nahm ich an einem Ausbildungskurs zum Scrum Master teil (Scrum ist ein Rahmenwerk für agile Projekte) und erlangte danach die Zertifizierung zum Professional Scrum Master. Etwas erstaunlich wie motivierend so eine externe Anerkennung wirken kann!</small></p>
<p><small>(4) Sollte die Verlagsbranche tatsächlich im Sterben liegen (was ich nicht glaube &#8211; sie ist einfach wieder einmal im Umbruch) dann liegt es jedenfalls nicht an mir denn ich wurde dieses Jahr treue Abonnentin und Leserin von Zeitungen und Zeitschriften auf dem Tablet. Zum ersten Mal seit ich vor 16 Jahren Deutschland verlassen habe kann ich Publikationen wie Die Zeit dann lesen wenn sie herauskommen, und in einem Format das Spass macht &#8211; ich bin begeistert. Und wenn ich auch weiterhin viele normale Papierbücher lese so weiss ich inzwischen doch auch die Ebooks zu schätzen und dass ich damit Zugang zu so vielen Titeln habe, vor allem im Arbeits- und Sachbuchbereich</small><small>.</small></p>
<h3>2012 aufgehört</h3>
<ol>
<li>Kaffee mit Milch trinken</li>
<li>Die Lokalzeitung kaufen oder deren Webseite lesen</li>
<li>Twitter and Instagram benutzen</li>
<li>Die Kamera auf Reisen und Ausflüge mitnehmen</li>
</ol>
<p><small>(1) Ohne Milch hat man ein beständigeres Ergebnis und spart ausserdem eine ganze Menge Geld, das man dann stattdessen für digitale Zeitschriften ausgeben kann (siehe oben.) Und ausserdem ist schwarzer Kaffee so schön französisch-existentialistisch.</small></p>
<p><small>(2) Wenn man Neuseeland nur aus der hiesigen Presse kannte, müsste man es für das schlimmste, gewalttätigste und verrrohteste Land der Welt halten. Ich will nicht mehr. Widerlich. Schnell wieder zurück zu meinem Tablet.</small></p>
<p><small>(3) <a href="http://heimatseeker.tumblr.com/post/24314796309/qwitter">Hier stehen die Gründe</a> für ersteres (auf englisch.) Was das letztere angeht: Schade wegen Facebook.</small></p>
<p><small>(4) Und auch das ist irgendwie schade. Aber man schleppt so viel weniger Gewicht mit sich herum. Und auch der Kopf wird frei um im Moment zu sein anstatt nach dem nächsten Motiv zu jagen.</small></p>
<h3>Orte die im Gedächtnis blieben</h3>
<ol>
<li>Kopenhagen</li>
<li>Hong Kong</li>
<li>Christchurch</li>
<li>Unsere Dachterrasse am Weihnachtstag</li>
</ol>
<p><small>(1) Wo wir im (nördlichen) Sommer eine grossartige Woche verbrachten. Und bald wieder mal hin wollen.</small></p>
<p><small>(2) Muss ich nicht schon wieder erklären. Meine früheren Liebeserklärungen gelten immer noch.</small></p>
<p><small>(3) Da war ich im Oktober bei einer Konferenz, zum ersten Mal seit den Erdbeben. Es is absolut herzzerreissend und gleichzeitig ermutigend und voller Hoffnung. Ich kann nur wärmstens jedem <a href="http://whenacityfalls.co.nz/">diesen Dokumentarfilm</a> über Christchurch empfehlen. Und einen Besuch.</small></p>
<p><small>(4) 30 Grad und windstill. Zum allerersten Mal. Ehrlich. Ich wünschte mir dass es nie wieder aufhört. (Es hörte am nächsten Tag auf.)</small></p>
<h3>Was können wir daraus lernen?</h3>
<ol>
<li>Sei geduldig</li>
<li>Mach weiter</li>
<li>Geniesse die Fahrt</li>
<li>Sei im Hier und Jetzt</li>
</ol>
<p><small>(1) Wie schon oben erwähnt hatte ich im Lauf des Jahres mehrere Verletzungen während sich mein Körper an das regelmässige Laufen gewöhnte. Nichts schlimmes, aber genug dass ich gezwungen war die Dinge langsamer anzugehen und Pausen einzulegen. Langsam und Pausen sind nicht so meine Stärke. Was wohl der Grund ist weshalb es so kommen musste.</small></p>
<p><small>(2) In diesem Zusammenhang ist es wichtig dass keine dieser Verletzungen mich vollständig stoppen oder gar den Blick auf das grössere Ganze verstellen konnte. Winston &#8220;immer gut für ein prägnantes Zitat&#8221; Churchill sagte einmal, &#8220;Wenn du durch die Hölle gehst, dann geh weiter.&#8221; Und wenn auch meine Zwangspause beileibe keine Hölle sondern einfach nur nervig war, so bin ich doch stolz darauf dass ich niemals aufgab, mich auf das Wesentliche konzentrierte, und auf die Art weitermachte die zum jeweiligen Zeitpunkt möglich war. Diese Einstellung hilft übrigens auch während eines Wettbewerbs, wenn nach etwa 2/3 der Strecke unweigerlich die Zweifel aufkommen. Dann läuft man einfach weiter bis es wieder Spass macht.</small><small>.</small></p>
<p><small>(3) Um den Gedanken noch weiterzuführen, auch wenn ich nun wie ein alter Hippie klinge: nicht das Ziel ist entscheidend, sondern der Weg. Geniesse die Fahrt auch wenn sie holperig ist, oder vielleicht gerade deswegen. Immer noch besser als langweilig. Verdammt, das Laufen ist aber auch voller Weisheiten.</small></p>
<p><small>(4) Denn am Ende ist ja das einzige das wir beeinflussen können die Gegenwart. Nicht die Vergangenheit, die vorbei und abgehakt ist, und nicht die Zukunft, die immer ausser Reichweite bleibt. Meine Stärke liegt im Planen und Reflektieren, und meistens vergesse ich bei all dem Planen und Reflektieren den jetzigen Moment. Amanda Palmer drückt es so aus: &#8220;Ich muss mir noch ein Tattoo stechen lassen auf dem steht, ich lebe im Augenblick.&#8221; So langsam verstehe ich das ein bisschen. </small></p>
<p>Auf ein neues Jahr voller neuer Erfahrungen, mit weniger Ballast, und hoffentlich ein paar neuen Einsichten entlang des Weges!</p>
<br />  <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sibylle.co.nz&#038;blog=30347399&#038;post=2941&#038;subd=sibyllenz&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sibylle.co.nz/2012/12/31/april-dezember-2012/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/077af8cabe0192a6294d0bac22a08e9d?s=96&#38;d=http%3A%2F%2Fs0.wp.com%2Fi%2Fmu.gif&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">heimatseeker</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/12/wellington-25-12-12.png?w=600" medium="image">
			<media:title type="html">Wellington, Christmas 2012</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Januar-März 2012</title>
		<link>http://sibylle.co.nz/2012/03/31/januar-maerz-2012/</link>
		<comments>http://sibylle.co.nz/2012/03/31/januar-maerz-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 04:20:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>heimatseeker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[blanket man]]></category>
		<category><![CDATA[hong kong]]></category>
		<category><![CDATA[laufen]]></category>
		<category><![CDATA[marmite]]></category>
		<category><![CDATA[megaupload]]></category>
		<category><![CDATA[obdachlosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[sommer]]></category>
		<category><![CDATA[soup hub]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sibylle.co.nz/?p=2875</guid>
		<description><![CDATA[Suppenrennenmegageddon. Am 7. Januar 2012 waren es genau 15 Jahre seit ich Deutschland verlassen habe. Wäre mein Auswanderstatus ein Kiwi, dann dürfte er bereits Auto fahren! Wie schnell sie doch erwachsen werden. Dieses Mal erspare ich meinen Lesern die Reflektionen. Was ich nach 7 Jahren und dann nach 10 Jahren im Ausland geschrieben habe gilt noch immer, auch wenn [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sibylle.co.nz&#038;blog=30347399&#038;post=2875&#038;subd=sibyllenz&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Suppenrennenmegageddon.</strong></p>
<p>Am 7. Januar 2012 waren es genau 15 Jahre seit ich Deutschland verlassen habe. Wäre mein Auswanderstatus ein Kiwi, dann dürfte er bereits Auto fahren! Wie schnell sie doch erwachsen werden.</p>
<p>Dieses Mal erspare ich meinen Lesern die Reflektionen. Was ich nach <a href="http://heimatseeker.tumblr.com/post/2888739072/my-seven-year-itch">7 Jahren</a> und dann nach <a title="Januar-März 2007" href="http://sibylle.co.nz/2007/03/31/januar-marz-2007/">10 Jahren</a> im Ausland geschrieben habe gilt noch immer, auch wenn ich inzwischen selbstverständlich viel weiser bin. Auch ist es inzwischen ganz offensichtlich dass sich immer alles ständig verändert und weiterentwickelt, und das sich-selbst-neu-erfinden wirklich nie aufhört.</p>
<p>Zum Glück.</p>
<p>Und nein, ich weiss immer noch nicht was ich einmal werden will wenn ich gross bin. In der Zwischenzeit probiere ich dieses und jenes, und das macht Spass. Eines dieser Dinge ist das</p>
<h2>Laufen</h2>
<div id="attachment_2843" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-2843" title="1203-01" alt="" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-011.png?w=600"   /><p class="wp-caption-text">Am Anfang der Strecke in Wellington&#8230;</p></div>
<p>Welches mein Argument über das neu-erfinden schön unterstreicht. Als mein wirkliches Ich 15 Jahre alt war verbrachte ich eine unverhältnismässig grosse Menge an Energie damit, jegliche Art von verordnetem Sport aus allen Kräften zu vermeiden. Klar spielte man hier und da mal etwas Volleyball, und mein tägliches Fortbewegungsmittel war das Fahrrad (anders als in Neuseeland gibt man ja in Deutschland 15jährigen noch nicht den Führerschein, und das ist auch gut so). Aber sobald etwas nach Sport um des Sports willen aussah erfand ich Verletzungen, Frauenprobleme (mindestens alle zwei Wochen) oder alle möglichen anderen Ausreden um ja nicht mitmachen zu müssen. Laufen hasste ich am allermeisten.</p>
<p>Spulen wir jetzt schnell ein paar Jahrzehnte vor: Willkommen zu meinem neuesten und liebsten Hobby! Als mir die ewig gleiche Routine im Gym irgendwann zu langweilig wurde beschloss ich, es einmal mit Laufen zu versuchen, und seither habe ich nicht wieder aufgehört. Natürlich nicht buchstäblich &#8211; ich bin ja nicht Forrest Gump. Aber seit drei Monaten laufe ich an fünf Tagen in der Woche, habe viel mehr Ausdauer, und an den Tagen an denen ich nicht laufe vermisse ich die Energie die es mir gibt.</p>
<p>Noch etwas konnte ich als Teenager am Sport wirklich gar nicht ausstehen, und das war alles was mit Wettkampf zu tun hatte.  Weil ich mein Bestes tat, allen Sport zu vermeiden, war ich natürlich auch nicht besonders gut darin, und die Vorstellung, mich an anderen messen zu müssen die solche Aktivitäten gut konnten und auch noch mochten, fand ich widerlich. Ist ja klar was jetzt kommt, oder? Genau: Ich habe bereits an zwei Wettläufen teilgenommen und gerade bereite ich mich auf den dritten Ende April vor.</p>
<p>Der erste war das alljährliche 7 km <a href="http://www.wellingtonroundthebays.co.nz/">Round the Bays</a> Rennen in Wellington, bei dem ich ja <a title="Februar-März 2008" href="http://sibylle.co.nz/2008/03/31/februar-marz-2008/">2008</a> schon einmal mitgemacht hatte, damals allerdings ohne Vorbereitung oder Ehrgeiz. Dieses Mal nahm ich das ganze etwas ernster und schaffte es dann auch in respektierlichen <a href="http://tiktok.biz/wellingtonroundthebays/2012/01115">34:43</a> &#8211; fünfeinhalb Minuten schneller als vor drei Jahren. Meistens trainiere ich im Gym, aber zur Vorbereitung rannte ich auch ein paarmal am Hafen entlang, bei Wind mit Orkanstärke der es an manchen Stellen schwierig machte überhaupt voranzukommen, geschweige denn zu laufen. Am Tag des Rennens war es jedoch ruhig mit blauem Himmel und Sonne &#8211; perfekt zum Laufen. Es war eine echte Freude an unserem schönen Hafen entlangzulaufen, und als Brian mich am Ziel abholte beschlossen wir, die ganze Route zurück in die Stadt zu Fuss zu gehen weil es so ein spektakulärer Tag war.</p>
<div id="attachment_2821" class="wp-caption alignleft" style="width: 138px"><img class=" wp-image-2821   " title="1203-05" alt="" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-05.png?w=128&#038;h=184" width="128" height="184" /><p class="wp-caption-text">&#8230;und auf der Zielgeraden in Hong Kong</p></div>
<p>Aber natürlich sind 7 km auf ebener Strecke nicht gerade eine Herausforderung. Ich suchte auch gar nicht nach einer Herausforderung, aber sie fand mich trotzdem in der Form eines Zeitungsartikels über die zunehmende Beliebtheit von Trail Runs, also Rennen im Gelände, in Hong Kong. Der Artikel erwähnte einen Lauf auf Lantau Island Ende März, und wie es der Zufall haben wollte würde ich genau zu der Zeit beruflich in Hong Kong sein. Ich meldete mich sofort an, bevor Vernunft, Vorsicht oder Zweifel eine Chance hatten.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lantau">Lantau</a> ist Hong Kongs grösste Insel, und obwohl sich auf ihr sowohl der internationale Flughafen als auch Disneyland befinden besteht sie vor allem aus grünen, schroffen Bergen mit Naturparks und Wanderwegen. Man erreicht Lantau schnell und einfach mit der Fähre, was es perfekt geeignet macht für Aktivitäten im Freien, und für Veranstaltungen wie das <a href="http://www.lantau50.com/">Lantau 50</a> Rennen. Der Hauptwettbewerb war ein Ultramarathon über 51 km, mit der Option für eine verkürzte Strecke von 15 km, wofür ich mich anmeldete. (Später sagten sie uns dass es eigentlich fast 18 km waren &#8211; zum Glück wusste ich das vorher nicht!) Ich schätze dass ich ungefähr die Hälfte der Zeit laufen konnte während die andere Hälfte das Erklimmen von sehr steilen Hängen erforderte. Gleich der erste Aufstieg zum Tiger Head ging von 0 auf 450 Höhenmeter über eine Strecke von 3 km. Danach wusste ich dass ich nun alles schaffen konnte.  Nach Tiger Head wurden wir mit mehreren Kilometern über wunderschöne sanfte Hügel belohnt und danach ging es immer weiter bergab bis zu einem Fischerdorf das wieder auf Meereshöhe lag. Das war aber erst die Hälfte, denn dann ging es wiederum nach oben bis wir irgendwann nach einer gefühlten Million steiler Treppenstufen bergab zwischen Hochhäusern am Ziel ankamen. Für das ganze brauchte ich <a href="http://www.lantau50.com/uploads/9/9/8/0/9980818/provisional_results_exp15.pdf">3 Stunden</a>, was nicht schlecht ist, vor allem wenn man bedenkt dass ich bereits zu alt für die Kategorie &#8220;Frauen&#8221; war und deshalb als &#8220;Lady&#8221; klassifiziert wurde. Was aber wirklich zählt ist dass ich einen Riesenspass hatte in der atemberaubend schönen Natur auf Lantau, und dass ich mir bewiesen habe dass alles möglich ist wenn man nur wirklich will.</p>
<p><a href="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-57.png"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2853" title="Tiger Head as seen from the starting point...it looks so harmless" alt="" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-57.png?w=150&#038;h=112" width="150" height="112" /></a><a href="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-03.png"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2819" title="Steep ascent to Tiger Head" alt=" " src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-03.png?w=150&#038;h=112" width="150" height="112" /></a><a href="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-04.png"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2820" title="Still climbing" alt="" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-04.png?w=150&#038;h=102" width="150" height="102" /><br />
</a><a href="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-56.png"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2854" title="Looking back down to where we started" alt="" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-56.png?w=150&#038;h=112" width="150" height="112" /></a><a href="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-021.png"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2848" title="Lantau trail" alt="" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-021.png?w=150&#038;h=116" width="150" height="116" /></a><a href="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-055.png"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2847" title="Rolling hill" alt="" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-055.png?w=150&#038;h=112" width="150" height="112" /></a></p>
<p>Nun zu einer weniger erbaulichen Geschichte: In Wellington <a href="http://www.stuff.co.nz/dominion-post/6261109/Blanket-Man-dies-at-age-54">starb</a> im Januar dieses Jahres</p>
<h2>Blanket Man</h2>
<p>ein Obdachloser der mit wirklichem Namen Ben Hana hiess obwohl ihn die meisten bei seinem Spitznamen kannten. Er war erst 54 Jahre alt. Alle die in der Innenstadt von Wellington arbeiten, wohnen, oder ausgehen wussten wer er war und sind unzählige Male auf der Strasse an ihm vorbeigegangen.</p>
<p>Üblicherweise sass er an einer seiner Lieblings-Strassenkreuzungen, die Beine gefährlich in die Busfahrbahn gestreckt, mit nichts als einem Lendenschurz bekleidet, und an kalten Tagen in die namensgebende Decke (=blanket) gehüllt. Manchmal pöbelte er Passanten an, aber wohl niemanden speziell. Manchmal war er auch nicht da, und dann wusste man dass er wohl wieder einmal verhaftet wurde, meistens wegen Drogenbesitzes, manchmal auch wegen öffentlicher Nacktheit. Einmal wurde der gegen Kaution aus der Haft entlassen under der Bedingung <a href="http://www.stuff.co.nz/dominion-post/news/wellington/780145">dass er in Zukunft in der Öffentlichkeit Unterhosen trägt</a>. Das hielt aber nicht lange an.</p>
<div id="attachment_2822" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-06.png"><img class="size-full wp-image-2822" title="1203-06" alt="" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-06.png?w=600"   /></a><p class="wp-caption-text">Spontaner Schrein für Blanket Man am Courtenay Place</p></div>
<p>Blanket Man war, um es milde zu formulieren, exzentrisch, und die Reaktionen seiner Umgebung reichten von Unterstützung zu Belustigung zu Ärger. Trotz aller Kontroversen, eines ist klar: Man konnte ihn nicht übersehen. Als die Nachricht seines Todes bekannt wurde, war die öffentliche Reaktion ebenfalls stark und vielfältig, und vielen wurde klar dass Ben Hana eben kein unterhaltsames Maskottchen war sondern ein gebrochener Mensch der Hilfe gebraucht hätte aber sich weigerte, sie anzunehmen.</p>
<p>Und wenn auch Blanket Man ein einzigartiger Charakter war, so war er doch nur einer von vielen hier in Wellington die obdachlos und arm sind &#8211; und all die anderen werden weder als Symbol angesehen, noch haben sie ihren <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ben_Hana">eigenen Wikipedia-Eintrag</a>. Bestenfalls sind sie unsichtbar für uns in unserem Alltag. Man kann den verspäteten Ausbruch von Mitgefühl für Ben Hanas hartes Leben bewegend finden. Aber es ist zu hoffen dass sein Tod auch das Verständnis und Bewusstsein für Obdachlosigkeit und Armut im Allgemeinen verstärkt, und dass diejenigen, die unter solch schwierigen Umständigen <em>leben</em>, es in Würde tun können und nicht allein gelassen werden.</p>
<p>Doch Hoffnung ist nett, ändert aber nichts. In meinem <a title="Juni-Dezember 2011" href="http://sibylle.co.nz/2011/12/31/juni-dezember-2011/">letzten Eintrag</a> erwähnte ich das</p>
<h2>Soup Hub</h2>
<div id="attachment_2823" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-07.png"><img class="size-full wp-image-2823" title="1203-07" alt="" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-07.png?w=600"   /></a><p class="wp-caption-text">Der Soup Hub, unser Computerlabor</p></div>
<p>Projekt, dessen Ziel es war, in einer Suppenküche hier in Wellington für bedürftige Menschen Zugang zum Internet, Resourcen und Kommunikationsmöglichkeiten einzurichten.</p>
<p>Der Ansporn für das Projekt war die Annahme dass Armut nicht nur unzureichende Nahrung, Kleidung und Wohnung bedeutet, sondern auch fehlender Zugang zu Information, Arbeitsmitteln und sicheren Orten zum austauschen, lernen und kreativ sein &#8211; und heutzutage ist eben vieles davon online. Ich jedenfalls sehe das Internet als selbstverständlich an und verlasse mich darauf dass ich Zugang habe wann und wo immer ich es brauche. Diejenigen die das nicht können sind immer mehr von der Teilnahme am beruflichen, sozialen und öffentlichen Leben ausgeschlossen, und ihnen fehlen Möglichkeiten, sich auszutauschen, zu lernen, oder Kontakte zu pflegen.</p>
<p>Mit dem Soup Hub wollten wir denjenigen in unserem Gemeinwesen helfen die es am meisten nötig haben, und wir wollten das Internet dorthin bringen wo die Leute sowieso schon sind &#8211; daher die Suppenküche.</p>
<div id="attachment_2824" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-08.png"><img class="size-full wp-image-2824" title="1203-08" alt="" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-08.png?w=600"   /></a><p class="wp-caption-text">Bei der Eröffnung</p></div>
<p>Nach mehr als sechsmonatige Planung und Vorbereitung ist diese Idee nun Wirklichkeit geworden: Am 2. März eröffnete die Bürgermeisterin von Wellington, Celia Wade-Brown, offiziell unser kleines Computerlabor. Wir sind an zwei Nachmittagen die Woche geöffnet für die Gäste der Suppenküche und Migranten die in dem Raum morgens Englisch lernen. Die Computer wurden allesamt gespendet und haben Open Source Software installiert. Der Soup Hub wird von Freiwilligen unterstützt die wenn nötig auch technische Hilfe und Training anbieten. Alles was wir machen wird dokumentiert und ist zugänglich so dass wir ein Modell bilden das anderswo kopiert werden kann. Noch sind wir ganz am Anfang aber es ist grossartig und ergreifend zu sehen dass wir bereits etwas bewirken.</p>
<p>Weitere Hintergründe zum Projekt, Presseartikel und die neuesten Nachrichten findet man auf unserer <a href="http://souphub.org.nz/">Soup Hub website</a> (auf englisch).</p>
<p>Und jetzt noch ein paar Geschichten die in den vergangenen drei Monaten die Nation bewegten. Zuerst:</p>
<h2>Megaupload</h2>
<p>Wir Deutschen haben ja den Ruf dass wir nicht immer unbedingt dezent auftreten wenn wir im Ausland sind. Die neueste Geschichte über einen Landsmann hier in Neuseeland geht allerdings weit hinaus über das zwanghafte Reservieren von Liegestühlen oder die Bevorzugung von Schnitzel über lokale Küche. In der Tat ist &#8220;dezent&#8221; wohl die am wenigsten zutreffende  Beschreibung für Kim Schmitz alias Kim Dotcom alias einer Anzahl weiterer Namen. Der überdimensionale deutsche Auswanderer, Multimillionär und Gründer des Filehosting-Diensts Megaupload.com wurde im Januar 2012 in Auckland wegen Verletzungen des Urheberrechtes verhaftet. Einer Aufforderung des FBI und anderer internationaler Behörden folgend stürmte bewaffnete neuseeländische Polizei seine Villa, und die Megaupload Webseite wurde gesperrt. Megakim kam ins Gefängnis, inzwischen ist er wieder auf Kaution frei während er auf sein Auslieferungsverfahren wartet.</p>
<div id="attachment_2827" class="wp-caption alignleft" style="width: 370px"><a href="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-11.png"><img class="size-full wp-image-2827" title="1203-11" alt="" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-11.png?w=600"   /></a><p class="wp-caption-text">DREIundzwanzig Grad! Was für eine HITZE!</p></div>
<p>Es ist viel geschrieben worden über diese seltsam faszinierende Geschichte &#8211; wie bei einer Karambolage auf der Gegenfahrbahn muss man einfach hinsehen. Da ist die <a href="http://www.wired.com/threatlevel/2012/01/kim-dotcom">Lebensgeschichte des Protagonisten</a> die selbst Hollywood-reif ist (und ich bin sicher dass noch wir vor Jahresende lesen werden dass jemand einen Film darüber dreht). Da ist das Thema Raubkopien und Netzpiraterie, in das ich hier nicht weiter gehen will, nur so viel: Es ist schon ein grosser Zufall dass die Verhaftung  genau einen Tag nach den weltweiten Protesten gegen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/SOPA">SOPA</a> stattfand. Egal welche Meinung man zu Themen wie Urheberrecht und  geistiges Eigentum haben mag, diese ungute Situation wird nicht dazu beitragen, einen vernünftigen Ansatz zu finden um mit den Problemen umzugehen; stattdessen werden sich wohl die Fronten weiter verhärten. Und dann sind da noch die politischen und juristischen Aspekte, zum Beispiel die Frage warum das FBI der neuseeländischen Polizei Anweisungen gibt, oder wie es Zugang zu fünf Jahre alten Skype-Daten und Email von Megauploads Topmanagern bekam, wenn doch die Ermittlungen angeblich erst 2011 begannen. Egal wie schmierig und unangenehm Kim Dotcom auch sein mag, man muss befürchten dass die Art seiner Verhaftung einen Präzedenzfall schafft für weitreichendere Überwachung und weitere Aushöhlung der Privatsphäre und des Rechts auf Datenschutz.</p>
<p>Und als ob das alles noch nicht genug wäre, entzündete sich auch noch eine Debatte darüber warum Neuseeland einem verurteilten &#8211; wenn auch sehr reichen &#8211; Kriminellen das Aufenthaltsrecht gab, wenn dasselbe für weniger wohlhabende, aber möglicherweise würdigere Kandidaten sehr viel schwieriger to erlangen ist. Gute Frage. Zumindest sorgte Herr Dotcom bei den Nachbarn seiner $30 Million Villa komplett mit Panikraum immer wieder für Unterhaltung. So hatte zum Beispiel seine Flotte von Luxuskarosserien so schöne Nummernschilder wie HACKER, MAFIA, GUILTY und GOD. Und da sage noch einer, die Deutschen hätten keinen Humor!</p>
<p>Gar nicht zum Lachen finden es die Kiwis dagegen dass wir dem sogenannten</p>
<h2>Marmageddon</h2>
<div id="attachment_2825" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-09.png"><img class="size-full wp-image-2825" title="1203-09" alt="" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-09.png?w=600"   /></a><p class="wp-caption-text">Don&#8217;t freak!</p></div>
<p>entgegenblicken. Als Einwanderer sollte man ja lokalen Sitten und Gebräuche gegenüber offen sein und versuchen, sie anzunehmen &#8211; weshalb sonst würde man in ein anderes Land ziehen? Aber wie überall gibt es auch Ausnahmen. Für mich hört der Spass bei Kostümparties auf. Und bei Marmite.</p>
<p>Wenn man zum ersten Mal mit Marmite konfrontiert wird kann man es leicht mit dunkler Schuhcreme verwechseln, zumindest bis einem der Geruch in die Nase steigt. Laut <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Marmite">Wikipedia</a> ist Marmite &#8220;eine klebrige, dunkelbraune Paste mit einem mit einem unverkennbaren starken Aroma das extrem salzig und würzig ist&#8221;. Gemacht wird es aus Hefeextrakt. Es wurde zunächst in Großbritannien hergestellt und seit 1919 gibt es eine spezielle neuseeländische Variante.</p>
<p>Die Kiwis lieben es. Menschen denen das Zeug nicht von Kindheitsbeinen an gefüttert wurde finden es meistens widerlich.</p>
<p>Die Australier haben übrigens etwas ganz ähnliches names Vegemite. Natürlich schwören die Marmite Fans dass es völlig anders schmeckt aber für Uneingeweihte ist es schwierig, einen Unterschied festzustellen. Amanda Palmer (die wir in einem fantastischen Konzert mit den Dresden Dolls sahen &#8211; aber das hat nichts mit dieser Geschichte zu tun) schrieb für ihre letztjährige Australientour ein <a href="http://www.songlyrics.com/amanda-palmer/vegemite-the-black-death-lyrics/">Lied über Vegemite</a> in der sie es &#8221;that foul death paste&#8221; (etwa &#8220;stinkende Todespaste&#8221;) nennt.</p>
<div id="attachment_2826" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-10.png"><img class="size-full wp-image-2826" title="1203-10" alt="" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-10.png?w=600"   /></a><p class="wp-caption-text">Vegemite und Salat als Lieblingsgericht aus der Kindheit? Klingt traumatisch.</p></div>
<p>Aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten. Und dann kündigten die Produzenten von Marmite an, dass es leider nicht zu vermeiden sei dass es <a href="http://www.stuff.co.nz/life-style/food-wine/6602814/Marmite-crisis-Trade-Me-cash-in-as-PM-feels-the-pinch">Versorgungsengpässe</a> geben wird, denn die Marmite-Fabrik in Christchurch war durch die Erdbeben beschädigt worden und musste für Reparaturen geschlossen werden. Sofort gab es Panikkäufe. Auf TradeMe erschienen Auktionen zu weit überhöhten Preisen, und manche Supermärkte haben bereits nichts mehr auf Lager. Beruhigende Poster der Hersteller erschienen in der Innenstadt.</p>
<p>Die gleichen Menschen die so erstaunlichen Mut und Tatkraft im Gefolge verheerender Naturkatastrophen gezeigt haben sind anscheinend nicht darauf vorbereitet, ein paar Monate lange ohne klebrige Hefepaste auszukommen.</p>
<p>Und mit dieser seltsamen Feststellung sind wir am Ende des ersten Viertels von 2012 angelangt. Ich schreibe dies am Osterwochenende, welches sich as sonnig und fast warm entpuppt hat, aber das ist auch nur gerecht denn der Sommer fiel dieses Jahr einfach aus. Zwar gab es immer wieder ganz schöne Tage aber Wellington hatte keinen einzigen heissen Tag.</p>
<p>Und nur drei Tage nach dem offiziellen Herbstanfang, am 3. März, sah es bereits so aus. Brr:</p>
<span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='600' height='368' src='http://www.youtube.com/embed/9FOLvtVnU3o?version=3&#038;rel=0&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;hd=1&#038;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span>
<p>Glücklicherweise bemerkten wir vom Wetter nicht allzu viel denn wir waren mit allem möglichen guten Sachen beschäftigt - Konferenzen, Konzerte, Theater, die oben erwähnte Reise nach Hong Kong, usw. Und das wird sich auch so schnell nicht ändern.</p>
<p>Zum Glück.</p>

<a href='http://sibylle.co.nz/2012/03/31/january-march-2012/1203-21/' title='Night in Causeway Bay'><img data-liked='0' data-reblogged='0' data-attachment-id="2837" data-orig-file="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-21.jpg" data-orig-size="1936,1936" data-comments-opened="0" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;}" data-image-title="Night in Causeway Bay" data-image-description="" data-medium-file="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-21.jpg?w=300" data-large-file="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-21.jpg?w=600" width="150" height="150" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-21.jpg?w=150&#038;h=150" class="attachment-thumbnail" alt="Night in Causeway Bay" /></a>
<a href='http://sibylle.co.nz/2012/03/31/january-march-2012/1203-20/' title='Hong Kong Central street market'><img data-liked='0' data-reblogged='0' data-attachment-id="2836" data-orig-file="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-20.jpg" data-orig-size="1936,1936" data-comments-opened="0" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;}" data-image-title="Hong Kong Central street market" data-image-description="" data-medium-file="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-20.jpg?w=300" data-large-file="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-20.jpg?w=600" width="150" height="150" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-20.jpg?w=150&#038;h=150" class="attachment-thumbnail" alt="Hong Kong Central street market" /></a>
<a href='http://sibylle.co.nz/2012/03/31/january-march-2012/1203-19/' title='Kowloon rooftops'><img data-liked='0' data-reblogged='0' data-attachment-id="2835" data-orig-file="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-19.jpg" data-orig-size="1936,1936" data-comments-opened="0" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;}" data-image-title="Kowloon rooftops" data-image-description="" data-medium-file="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-19.jpg?w=300" data-large-file="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-19.jpg?w=600" width="150" height="150" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-19.jpg?w=150&#038;h=150" class="attachment-thumbnail" alt="Kowloon rooftops" /></a>
<a href='http://sibylle.co.nz/2012/03/31/january-march-2012/1203-18/' title='Incense coils inside Tin Hau temple'><img data-liked='0' data-reblogged='0' data-attachment-id="2834" data-orig-file="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-18.jpg" data-orig-size="1936,1936" data-comments-opened="0" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;}" data-image-title="Incense coils inside Tin Hau temple" data-image-description="" data-medium-file="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-18.jpg?w=300" data-large-file="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-18.jpg?w=600" width="150" height="150" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-18.jpg?w=150&#038;h=150" class="attachment-thumbnail" alt="Incense coils inside Tin Hau temple" /></a>
<a href='http://sibylle.co.nz/2012/03/31/january-march-2012/1203-17/' title='Jade Market, Kowloon'><img data-liked='0' data-reblogged='0' data-attachment-id="2833" data-orig-file="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-17.jpg" data-orig-size="1936,1936" data-comments-opened="0" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;}" data-image-title="Jade Market, Kowloon" data-image-description="" data-medium-file="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-17.jpg?w=300" data-large-file="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-17.jpg?w=600" width="150" height="150" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-17.jpg?w=150&#038;h=150" class="attachment-thumbnail" alt="Jade Market, Kowloon" /></a>
<a href='http://sibylle.co.nz/2012/03/31/january-march-2012/1203-16/' title='SoHo tilt shift'><img data-liked='0' data-reblogged='0' data-attachment-id="2832" data-orig-file="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-16.jpg" data-orig-size="1936,1936" data-comments-opened="0" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;}" data-image-title="SoHo tilt shift" data-image-description="" data-medium-file="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-16.jpg?w=300" data-large-file="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-16.jpg?w=600" width="150" height="150" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-16.jpg?w=150&#038;h=150" class="attachment-thumbnail" alt="SoHo tilt shift" /></a>
<a href='http://sibylle.co.nz/2012/03/31/january-march-2012/1203-15/' title='SoHo street scene'><img data-liked='0' data-reblogged='0' data-attachment-id="2831" data-orig-file="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-15.jpg" data-orig-size="1936,1936" data-comments-opened="0" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;}" data-image-title="SoHo street scene" data-image-description="" data-medium-file="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-15.jpg?w=300" data-large-file="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-15.jpg?w=600" width="150" height="150" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-15.jpg?w=150&#038;h=150" class="attachment-thumbnail" alt="SoHo street scene" /></a>
<a href='http://sibylle.co.nz/2012/03/31/january-march-2012/1203-14/' title='Chinese greens'><img data-liked='0' data-reblogged='0' data-attachment-id="2830" data-orig-file="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-14.jpg" data-orig-size="1936,1936" data-comments-opened="0" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;}" data-image-title="Chinese greens" data-image-description="" data-medium-file="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-14.jpg?w=300" data-large-file="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-14.jpg?w=600" width="150" height="150" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-14.jpg?w=150&#038;h=150" class="attachment-thumbnail" alt="Chinese greens" /></a>
<a href='http://sibylle.co.nz/2012/03/31/january-march-2012/1203-13/' title='SoHo street scene'><img data-liked='0' data-reblogged='0' data-attachment-id="2829" data-orig-file="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-13.jpg" data-orig-size="1936,1936" data-comments-opened="0" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;}" data-image-title="SoHo street scene" data-image-description="" data-medium-file="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-13.jpg?w=300" data-large-file="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-13.jpg?w=600" width="150" height="150" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-13.jpg?w=150&#038;h=150" class="attachment-thumbnail" alt="SoHo street scene" /></a>
<a href='http://sibylle.co.nz/2012/03/31/january-march-2012/1203-12/' title='SoHo street scene'><img data-liked='0' data-reblogged='0' data-attachment-id="2828" data-orig-file="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-12.jpg" data-orig-size="1936,1936" data-comments-opened="0" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;}" data-image-title="SoHo street scene" data-image-description="" data-medium-file="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-12.jpg?w=300" data-large-file="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-12.jpg?w=600" width="150" height="150" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-12.jpg?w=150&#038;h=150" class="attachment-thumbnail" alt="SoHo street scene" /></a>

<p>Fotos aus Hong Kong, März 2012</p>
<br />  <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sibylle.co.nz&#038;blog=30347399&#038;post=2875&#038;subd=sibyllenz&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sibylle.co.nz/2012/03/31/januar-maerz-2012/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/077af8cabe0192a6294d0bac22a08e9d?s=96&#38;d=http%3A%2F%2Fs0.wp.com%2Fi%2Fmu.gif&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">heimatseeker</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-011.png" medium="image">
			<media:title type="html">1203-01</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-05.png" medium="image">
			<media:title type="html">1203-05</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-57.png?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">Tiger Head as seen from the starting point...it looks so harmless</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-03.png?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">Steep ascent to Tiger Head</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-04.png?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">Still climbing</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-56.png?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">Looking back down to where we started</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-021.png?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">Lantau trail</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-055.png?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">Rolling hill</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-06.png" medium="image">
			<media:title type="html">1203-06</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-07.png" medium="image">
			<media:title type="html">1203-07</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-08.png" medium="image">
			<media:title type="html">1203-08</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-11.png" medium="image">
			<media:title type="html">1203-11</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-09.png" medium="image">
			<media:title type="html">1203-09</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-10.png" medium="image">
			<media:title type="html">1203-10</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-21.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">Night in Causeway Bay</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-20.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">Hong Kong Central street market</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-19.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">Kowloon rooftops</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-18.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">Incense coils inside Tin Hau temple</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-17.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">Jade Market, Kowloon</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-16.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">SoHo tilt shift</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-15.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">SoHo street scene</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-14.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">Chinese greens</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-13.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">SoHo street scene</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2012/03/1203-12.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">SoHo street scene</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Juni-Dezember 2011</title>
		<link>http://sibylle.co.nz/2011/12/31/juni-dezember-2011/</link>
		<comments>http://sibylle.co.nz/2011/12/31/juni-dezember-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 01:08:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>heimatseeker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[erdbeben]]></category>
		<category><![CDATA[hong kong]]></category>
		<category><![CDATA[katastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[pinguine]]></category>
		<category><![CDATA[reisen]]></category>
		<category><![CDATA[retake the net]]></category>
		<category><![CDATA[rugby]]></category>
		<category><![CDATA[samoa]]></category>
		<category><![CDATA[schnee]]></category>
		<category><![CDATA[wahl]]></category>
		<category><![CDATA[wind]]></category>
		<category><![CDATA[winter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sibylle.co.nz/?p=2725</guid>
		<description><![CDATA[Sieben Monate im Schnelldurchlauf. Wo waren wir stehengeblieben? Richtig &#8211; ich hatte gerade gekündigt, wir sahen Affen, und ich war dabei eine neue Stelle anzutreten. Und so weiter und so fort, Ende von 2011. Es ist alles ein bisschen verschwommen. Anfang November begingen wir bereits den siebten Jahrestag unserer Ankunft in Neuseeland. 7 Jahre! Was [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sibylle.co.nz&#038;blog=30347399&#038;post=2725&#038;subd=sibyllenz&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sieben Monate im Schnelldurchlauf.</strong></p>
<p>Wo waren wir stehengeblieben?</p>
<div id="attachment_2697" class="wp-caption alignright" style="width: 209px"><img class="size-full wp-image-2697" title="1112-01" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1112-01.png?w=600" alt=""   /><p class="wp-caption-text">Same procedure as every year: Silvesterwetter</p></div>
<p>Richtig &#8211; ich hatte gerade gekündigt, wir sahen Affen, und ich war dabei eine neue Stelle anzutreten. Und so weiter und so fort, Ende von 2011. Es ist alles ein bisschen verschwommen. Anfang November begingen wir bereits den siebten Jahrestag unserer Ankunft in Neuseeland. 7 Jahre! Was für ein Abenteuer. Und das vergangene Jahr war mit Sicherheit eines der spannendsten.</p>
<p>Ich schreibe diese Worte zwischen den Jahren, im Urlaub, während ich versuche meine metaphorischen und nicht so metaphorischen Batterien aufzuladen und mich auf das neue Jahr vorzubereiten. Wir fahren dieses Jahr über Neujahr nicht weg sondern bleiben hier in der ziemlich verwaisten Stadt und geniessen die zeitweilig aufgehobene Zeit. So sah Wellington am 27. Dezember aus:</p>
<span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='600' height='368' src='http://www.youtube.com/embed/Mg54FaXZ1sU?version=3&#038;rel=0&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;hd=1&#038;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span>
<h2></h2>
<h2>Retake the Net</h2>
<p>Worauf ich im vergangenen Jahr am meisten stolz bin (wenn ich das mal so sagen darf) ist dass ich eine Initiative namens <a href="http://retakethe.net/">Retake the Net</a> ins Leben gerufen habe.</p>
<div id="attachment_2698" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-2698" title="1112-02" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1112-02.png?w=600" alt=""   /><p class="wp-caption-text">Brian spricht zur Menge beim Barcamp</p></div>
<p>Dieses Jahr haben wir deutlich gesehen wie das Internet Menschen zusammenbringen und helfen kann, wirkliche Veränderungen anzustiften und zu fördern. Der Arabische Frühling ist hier nur das bekannteste Beispiel; die Occupy -Bewegung (zu der ich gemischte Gefühle habe &#8211; aber das ist ein anderes Thema) ist wohl ein weiteres. Gleichzeitig mehren sich aber auch die Bedrohungen für das freie und offene Netz durch Regierungen und Konzerne.  Der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/SOPA">SOPA</a>-Gesetzentwurf der zur Zeit im US-Repräsentantenhaus diskutiert wird ist da nur das jüngste und wohl eklatanteste Beispiel aus einem demokratischen Land.</p>
<p>Weil wir von den Möglichkeiten die uns die Technologie eröffnet begeistert sind, und weil wir glauben das wir alle dafür verantwortlich sind dass diese Möglichkeiten zum Guten genützt werden soll, gründeten Brian und ich zusammen mit ein paar anderen Retake the Net. Damit wollten wir Gleichgesinnte zusammenbringen und Projekte ins Leben rufen die helfen, dass das Internet frei und offen bleibt. Von Juni an hielten wir mehrere öffentliche Treffen wo Leute die Projekte diskutieren konnten. Eines dieser Projekte hat zum Ziel, <a href="http://retakethe.net/category/projects/open-communities/">Internetzugang in einer Suppenküche</a> für Arme und Obdachlose hier in Wellington einzurichten, damit auch diese Menschen Zugang zu Informationen und Kommunikationsmöglichkeiten bekommen. Das wird demnächst verwirklicht und das freut mich sehr.</p>
<div id="attachment_2699" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-2699" title="1112-03" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1112-03.png?w=600" alt=""   /><p class="wp-caption-text">Bei einer Internetkonferenz in Auckland</p></div>
<p>Zusätzlich zu den einzelnen Projekten organisierten wir Ende Oktober auch noch ein <a href="http://retakethe.net/2011/11/05/making-our-ideas-better-impressions-from-the-retake-the-net-barcamp/">Barcamp</a> - eine kostenlose, selbst-organisierte eintägige Konferenz zum Thema Internetfreiheit. Wir hatten 70 Teilnehmer die leidenschaftliche Diskussionen führten und Ideen austauschten. Die Bürgermeisterin von Wellington kam sogar und hielt eine Einführungsrede, und am Morgen der Veranstaltung war <a href="http://www.radionz.co.nz/national/programmes/saturday/audio/2501288/brian-calhoun-retaking-the-net">Brian im National Radio</a> und gab ein langes Interview. Es war ein fantastischer Tag und eine grossartige Erfahrung, Menschen zusammenzubringen und etwas zu bewirken, und ich freue mich darauf, die Initiative im neuen Jahr fortzuführen.</p>
<h2>Die andere Hälfte meines Lebens</h2>
<p>&#8230; in den vergangenen sieben Monaten war wenig überraschend von der neuen Arbeitsstelle beherrscht. Wie immer wenn man etwas neues beginnt gibt es anfangs viel zu lernen und man muss seinen Platz finden. Abgesehen von den normalen Herausforderungen die jeder Job mit sich bringt, hier ist eine kurze Liste von Dingen die mir gefallen:</p>
<ul>
<li>
<div id="attachment_2700" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-2700 " title="1112-04" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1112-04.png?w=600" alt=""   /><p class="wp-caption-text">Unser Drucker im Büro lässt uns wissen ob es schon &quot;Beer o&#039;clock&quot; ist</p></div>
<p>Ich arbeite mit äusserst netten Kollegen zusammen</li>
<li>Anstatt viele verschiedene Aufgaben zu jonglieren kann ich mich auf ein einziges Projekt konzentrieren</li>
<li>Der Kunde für diese Projekt ist in Hong Kong, so dass ich regelmässig in eine meiner Lieblingsstädte reisen darf</li>
<li>Die Firma ist engagiert sich stark für Open Source und Internetfreiheit</li>
<li>Ich habe ein Stehpult und liebe es &#8211; anstatt vom vielen Sitzen am Computer zu ermüden fühle ich mich am Ende des Tages voller Energie</li>
</ul>
<div>Bislang also alles rundum gut.</div>
<div></div>
<div id="attachment_2701" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-2701 " title="1112-05" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1112-05.png?w=600" alt=""   /><p class="wp-caption-text">Hier habe ich 2011 viel Zeit verbracht: Hong Kong Airport</p></div>
<p>Ein Vorteil der regelmässigen Geschäftsreisen nach Hong Kong ist dass man buchstäblich schon halb in Deutschland ist: Auckland -&gt; Hong Kong sind 9,168 km; Hong Kong -&gt; Frankfurt 9,151 km. Nachdem ich ja letztes Jahr einen ganzen Monat in Deutschland verbracht hatte war für dieses Jahr eigentlich gar kein Besuch geplant; aus familiären Gründen änderte sich das aber dann.</p>
<p>So passte es richtig gut, dass ich nach den Besuchen in Hong Kong einfach schnell rüber fliegen konnte, und es war wie immer schön Zeit mit der Familie zu verbringen.</p>
<p>Der zweite Besuch fand Ende November statt &#8211; seit  1999 war ich nicht mehr im Winter in Deutschland gewesen. Auch wenn sich meine Körpertemperatur in Neuseeland meistens gefühlt im Permafrostbereich befindet, so hatte ich doch vergessen wir kalt sich &#8220;richtiger&#8221; Winter anfühlt! Andererseits konnte ich so endlich wieder einmal Weihnachtsmärkte besuchen und Glühwein trinken; etwas das ich ja auch schon seit 12 Jahren nicht mehr erlebt hatte.</p>
<h2>Mittlerweile, in Neuseeland</h2>
<div id="attachment_2702" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-2702 " title="1112-06" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1112-06.png?w=600" alt=""   /><p class="wp-caption-text">Lichtspektakel in Hong Kong</p></div>
<p>Es fand eine Rugbyweltmeisterschaft statt. Wir siegten. Wahrscheinlich gäbe noch viel mehr zu berichten von diesem mit Spannung erwarteten Grossereignis das so viel für unser kleines Land bedeutete und 85.000 Besucher brachte. Andererseits tangierte uns das Turnier höchstens periphär (wie wir in den 80er Jahren zu sagen pflegten), und das obwohl wir im Zentrum einer der Gast-Städte wohnten.</p>
<p>Die vielen Rugbyfans unter uns hatten jedoch wohl ihren Spass, und das freut mich und macht mich dankbar, denn abgesehen von der Weltmeisterschaft war 2011 ein ziemlich schlimmes Jahr für Neuseeland.</p>
<div id="attachment_2703" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-2703 " title="1112-07" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1112-07.png?w=600" alt=""   /><p class="wp-caption-text">Beim Pferderennen im Happy Valley</p></div>
<p>Wenig überraschend beherrschte die Situation in Christchurch nach dem Erdbeben auch weiterhin die Nachrichten. Es bricht einem das Herz dass die Stadt einfach nicht zur Ruhe kommt. Gerade hatten die Aufräumarbeiten nach dem grossen Beben im <a title="Januar-Februar 2011" href="http://sibylle.co.nz/2011/02/28/januar-februar-2011/">Februar</a> endlich angefangen, positive Wirkung zu zeigen als am Nachmittag des 13. Juni zwei neue Beben der Stärke <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/June_2011_Christchurch_earthquake">6,4 und 5,9</a> die Stadt erschütterten. Eines davon stellte sich sogar als noch stärker als die Katastrophe vom Februar heraus, und man konnte es bis hier in Wellington deutlich spüren. Man kann sich kaum vorstellen wie frustrierend es sein muss wenn man gerade sein Grundstück von Flüssigschlamm gereinigt hat und zumindest angefangen hat, Schäden zu reparieren, nur um wieder von vorn anfangen zu müssen. Zudem bedeutet Juni auf der Südhalbkugel ja Winteranfang. Wieder einmal waren die Schäden enorm (man schätzt das die Juni-Beben allein NZ$6 Milliarden zusätzlich kosten werden); wieder einmal fielen Strom und Telefonnetzwerke aus &#8211; der ganze schreckliche Teufelskreis wieder von vorne.</p>
<div id="attachment_2704" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-2704 " title="1112-08" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1112-08.png?w=600" alt=""   /><p class="wp-caption-text">Anscheinend hat Neuseeland ein Problem mit Leuten die betrunken kochen und dabei ihr Haus abbrennen. Diese offizielle Kampagne ist überall!</p></div>
<p>Seit dem ersten grossen Beben im <a title="Februar-Dezember 2010" href="http://sibylle.co.nz/2010/12/30/februar-dezember-2010/">September 2010</a> und heute (Ende Dezember 2011) mass man fast 9.500 Erdbeben in der Canterbury-Region. Allein letzte Woche, am 23. Dezember, gab es innerhalb einer guten Stunde drei besonders brutale Erschütterungen der Stärke 5,8, 5,3 und 6,0. Sie unterbrachen Weihnachtseinkäufer, brachten wieder einmal Schlammfluten, führten dazu dass Shopping Malls und der Flughafen geschlossen wurden, und erinnerten uns alle daran dass dies noch lange so weitergehen könnte &#8211; und wahrscheinlich auch wird. Schrecklich.</p>
<p>Von Rugby und Erdbeben abgesehen wurden auch die Themen in Neuseeland von internationalen Ereignissen dominiert &#8211; sei es die anhaltende globale Finanzkrise, die weltweiten Proteste (Occupy Dunedin &#8211; echt? Ok, immer noch ein anderes Thema), oder die übliche deprimierende Mischung aus Konsumgeilheit und Promiklatsch.</p>
<p>Klang das gerade zynisch? Ich verweise hiermit auf <a href="http://www.googlezeitgeist.com/">Google Zeitgeist</a>. Mein Bestreben dieses Jahr war es, solche Themen so weit wie möglich zu ignorieren (was ich glaube ich auch ganz gut geschafft habe denn im oben genannten Google Zeitgeist erkenne ich nur wenige der &#8220;trending people&#8221;). Das Leben ist zu kurz für solche Zeitverschwendungen und ich kümmere mich lieber um sinnvolle Sachen. Ich habe sogar Twitter aufgegeben &#8211; eine Befreiung!</p>
<p>Ein bisschen was gibts aber noch: Es folgen ein paar Geschichten die uns hier drunten dieses Jahr bewegt haben.</p>
<h2>Es schneielet</h2>
<div id="attachment_2705" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-2705 " title="1112-09" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1112-09.png?w=600" alt=""   /><p class="wp-caption-text">Schnee in Wellington am 14. August (vom Flugzeug nach Auckland aus gesehen)</p></div>
<p>Extremes Wetter ist hier in Neuseeland ja nicht die Ausnahme sondern die Regel. Doch gerade als wir dachten wir hätten nun alles gesehen, wurde es noch ein bisschen extremer dank eines &#8221;<a href="http://www.stuff.co.nz/dominion-post/news/5442971/Wellingtons-once-in-a-lifetime-polar-blast">once in a lifetime polar blast</a>&#8221; der Mitte August plötzlich wirklichen Winter ausbrechen liess.</p>
<p>Ich könnte jetzt über die Stromausfälle schreiben; dass öffentliche Verkehrsmittel ausfielen und Strassen gesperrt wurden. Ich könnte daran erinnern wie die extreme Kälte den Menschen in Christchurch in ihren eiskalten und beschädigten Häusern noch mehr Leid verursachte. Ich könnte mal wieder davon anfangen wie sehr ich Winter und Kälte hasse (habe ich das schon erwähnt?), aber das wäre nicht ganz aufrichtig denn ich verlies Wellington mit einem der letzten Flüge bevor der Flughafen geschlossen wurde und verbrachte die zweite Augusthälfte in der Sommerhitze von Deutschland und Kong Kong. Ich könnte auch wieder einmal Statistiken zitieren, zum Beispiel dass die Schneestürme die heftigsten seit 50 Jahren waren. Und so weiter.</p>
<p>Stattdessen möchte ich lieber etwas Schönes zeigen: Die Freude der Wellingtonier am unerwarteten Schnee mitten in der Cuba Mall. Viel Spass damit!</p>
<span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='600' height='368' src='http://www.youtube.com/embed/UpGaIDm0azU?version=3&#038;rel=0&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;hd=1&#038;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span>
<h2></h2>
<h2>Pingu bei den Kiwis</h2>
<div id="attachment_2706" class="wp-caption alignright" style="width: 209px"><img class="size-full wp-image-2706 " title="1112-10" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1112-10.png?w=600" alt=""   /><p class="wp-caption-text">Ich trage Shorts! Onlineumfrage am Schneetag</p></div>
<p>Es gab noch jemanden der die antarktischen Temperaturen genoss:  <a href="http://www.stuff.co.nz/life-style/cutestuff/cutestuff-videos/5172127/Emperor-penguin-on-Peka-Peka-Beach">Happy Feet</a>, der verirrte Pinguin. Bekannterweise gibt es ja einheimische Pinguine hier in Neuseeland, aber dieser hier war ein Kaiserpinguin wie er nur am Südpol vorkommt. Wie es dazu kam dass er eines Tages an einem Strand an der Kapiti Coast nördlich von Wellington auftauchte weiss man nicht so genau. Das arme Tier war in schlechtem Zustand: dehydriert, geschwächt von der Hitze (man sieht mal wieder: alles ist relativ!) und den Magen voller Sand den er mangels anderer Nahrung geschluckt hatte. Als es schlimmer wurde brachte man in in den Zoo nach Wellington wo er operiert wurde um verschluckt Stöckchen aus seinem Magen zu entfernen und den Sand aus Magen und Rachen zu spülen.</p>
<p>Zu diesem Zeitpunkt war es war nicht klar ob das Tier dies überleben würde, aber Happy Feet machte seinem Namen alle Ehre und kam wieder zu Kräften. Noch weniger klar war was man mit ihm machen sollte. An den Südpol konnte man ihn nicht zurückbringen (niemand geht im Winter dorthin) und es gab keinen Zoo im Land der ihn hätte aufnehmen können. Schliesslich nahm in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/National_Institute_of_Water_and_Atmospheric_Research">NIWA</a>, ein wissenschaftliches Forschungsinstitut, an Bord eines seiner Schiffe um ihn im subantarktischen Ozean vier Tagesreisen südlich von Neuseeland auszusetzen. Die Reise verbrachte der Pinguin in einer speziell angefertigten Kiste damit er es &#8220;bequem und angenehm kalt&#8221; hatte. Als ich das las fragte ich mich ob man ihn nicht einfach in einer typischen Kiwi-Studenten WG hätte überwintern lassen können. Da wäre es bestimmt kalt genug gewesen.</p>
<div id="attachment_2707" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-2707 " title="1112-11" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1112-11.png?w=600" alt=""   /><p class="wp-caption-text">Angenehm kalt: Spezialpingukiste</p></div>
<p>Schicke Reise hin oder her, jetzt wird die Geschichte leider weniger happy. Zwei Monate nachdem er in Neuseeland gefunden wurde, am 4. September, wurde Happy Feet <a href="http://tvnz.co.nz/national-news/happy-feet-heads-home-gentle-nudge-4383094/video">wieder auf freien Fuss gesetzt</a>, indem er auf einer ebenfalls speziell angefertigten Wasserrutsche ins Meer glitt. Vorher wurde er noch mit einem GPS-Sender ausgerüstet. Eine <a href="http://www.nzemperor.com/">Webseite</a> wurde eigens eingerichtet um seine &#8220;Reise mit der Welt zu teilen&#8221;; es gab einen Wettbewerb für Schulkinder, und man konnte tatsächlich seine Position auf einer <a href="http://www.ourfarsouth.org/Track-Happy-Feet.aspx">Karte</a> mitverfolgen. Leider kam bereits nach fünf Tagen kein Signal mehr. Das könnte natürlich einfach an einem technischen Fehler liegen, oder daran dass der Sender verloren ging. Viele spekulieren jedoch stattdessen dass unser verirrter Besucher im weiten Ozean als Happy Meal sein Ende fand.</p>
<h2>Wahlen und andere Katastrophen</h2>
<p>Etwas glücklicher waren da mehrere hundert Zwergpinguine aus der Bay of Plenty, die von der <a href="http://www.stuff.co.nz/lightbox/environment/rena-crisis/5774500?KeepThis=true&amp;TB_iframe=true&amp;height=645&amp;width=635">Ölkatastrophe vom Containerschiff Rena</a> betroffen waren.</p>
<div id="attachment_2708" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-2708 " title="1112-12" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1112-12.png?w=600" alt=""   /><p class="wp-caption-text">Die reichlich instabile Rena (Foto von NZHistory.net.nz)</p></div>
<p>Die Rena lief am 5. Oktober vor Tauranga auf ein Riff. Noch ist nicht vollständig geklärt wie es dazu kommen konnte, denn das sogenannte Astrolabe Reef war bekannt und gut kartographiert. Mehrere Besatzungsmitglieder wurden seit dem Unglück festgenommen und es werden strafrechtliche Vorwürfe gegen sie erhoben.</p>
<p>Etwa 350 Tonnen Öl liefen von der Rena ins Meer, was Unglück zu der schlimmsten Umweltkatastrophe macht die Neuseeland je erlebt hat. Das schwer beschädigte Schiff hängt seither prekär und mit Schlagseite auf dem Riff während sich immer mehr Risse bilden und die Gefahr besteht, dass es vollständig  auseinanderbricht. Container fielen über Bord und bis heute wird alle mögliche Fracht, darunter Lebensmittel und Fleisch angespült, was die Strände noch zusätzlich zum Öl verunreinigt. Unter extrem gefährlichen Bedingungen und immer wieder von schlechtem Wetter unterbrochen versuchten Helfer das verbleibende Öl abzupumpen. Das gelang auch fast &#8211; doch erst gestern wieder wurde von einem neuen Ölfilm berichtet der sich bildet wo die verbliebenen Reste nun auslaufen. Auch die Bergung der 1.368 Container geht nur langsam voran und wird wohl noch bis März dauern</p>
<p>Für etwa 2.000 Seevögel die vom Öl erwischt wurden kam alle Hilfe zu spät. Hunderte weitere konnten jedoch gerettet und in Wildlife Recovery Centres wieder aufgepäppelt werden. Ende November wurde die erste Gruppe Zwergpinguine wieder in die Freiheit entlassen <a href="http://youtu.be/UeTbHEwlHbQ">(Video)</a>. Bevor sie gehen durften mussten sie sich noch einem Fitnesstest unterziehen bei dem sie sechs Stunden lang schwimmen mussten um zu prüfen ob ihr Gefieder wieder richtig wasserfest war. Jetzt werden sie via Mikrochip beobachtet um sicherzugehen dass ihre Genesung auch weiterhin fortschreitet.</p>
<div id="attachment_2709" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-2709 " title="1112-13" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1112-13.png?w=600" alt=""   /><p class="wp-caption-text">Wenn du auf den Zaun sitzt frisst dich das Zebra! Ach wären nur unsere Politiker so ehrlich wie dieses Warnschild im Wellington Zoo.</p></div>
<p>Der Zeitpunkt des Rena-Unglücks hätte für die Regierung nicht ungünstiger sein können. Noch waren zehntausende Rugbyfans im Land, die täglich die Schlagzeilen und Bilder von der Katastrophe sahen. Die Parlamentswahl war für Ende November angesagt, und nun, anstatt im Glanz der siegreichen All Blacks zu einem sicheren Sieg zu gleiten, musste man sich im &#8220;grünen, sauberen Neuseeland&#8221; mit ölverschmutzen Stränden und toten Vögeln auseinandersetzen.</p>
<p>Und trotzdem: Weder die Rena noch Christchurch, weder der umstrittene Plan zur Teilprivatisierung staatseigener Firmen noch ein <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Tea_Tape_scandal">Skandälchen</a> kurz vor der Wahl machten einen Unterschied: Die konservative <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/New_Zealand_general_election,_2011">National Party erhielt</a> fast genügend Sitze um allein zu regieren (47%, +2.3%), die sozialdemokratische Labour befindet sich weiterhin im freien Fall (27%, -6.5%), die Grünen legten stark zu (11%, +4.3%) und dann gab es noch die üblichen Kleinparteien und Einzelgänger die zwar immer viel Aufmerksamkeit in dem Medien bekommen aber meiner Meinung nach in Wahrheit nie viel bewirken. Hätte ich geglaubt dass es im Moment in diesem Land eine echte, funktionsfähige Opposition gibt, dann hätte ich mich wohl über dieses Ergebnis viel mehr geärgert.</p>
<h2>Samoanische Wutbürger</h2>
<p><a title="November-Dezember 2007" href="http://sibylle.co.nz/2007/12/30/november-dezember-2007/">Das letzte Mal</a> als wir in diesem Tagebuch über Samoa berichteten marschierten gerade 7000 aufgebrachte Menschen in die Hauptstadt um dagegen zu protestieren dass in Zukunft auf der linken Strassenseite gefahren werden soll. Die Empörung ist auch vier Jahre später noch gross. Es gibt sogar eine Aktionsgruppe namens &#8221;People Against Switching Sides&#8221; (PASS) welche allen Sicherheitsbedenken zum Trotz dazu rät, die neue Regel einfach nicht zu beachten und auch weiterhin rechts zu fahren. Dennoch trat die Umstellung im September 2009 in Kraft, wenn auch viele der Details (Platzierung von Strassenschildern, Türen an Bussen usw.) immer noch nicht umgesetzt sind.</p>
<div id="attachment_2710" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-2710" title="1112-14" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1112-14.png?w=600" alt=""   /><p class="wp-caption-text">Kein Samoanisches Strassenschild sondern eine Herr Der Ringe Markierung am Mt Vic </p></div>
<p>Nun hat die samoanische Regierung einen neuen Plan ausgeheckt um das Land besser mit seinen Nachbarn und grössten Handelspartners Australien und Neuseeland in Einklang zu bringen: Ein Sprung über die Datumsgrenze. Bis gestern war Samoa der letzte Ort an dem die Sonne untergeht, eine Tatsache mit der heftig um Touristen geworben wurde. Nun wird es der erste sein, und damit die gleichen Wochentage wie wir hier haben. Dazu wurde ein ganzer Tag einfach übersprungen: auf den 29. folgte sogleich der 31. Dezember. Die Hälfte der Bevölkerung Samoas lebt ohnehin in Australien und Neuseeland &#8211; die Umstellung klingt also vernünftig. Abgesehen von Arbeitgebern die nicht begeistert waren dass sie ihre Bediensteten für einen Tag bezahlen mussten den es gar nicht gab, hörte man dieses Mal nichts von grossen Protesten (wahrscheinlich arbeiten die samoanischen Wutbürger immer noch den Fahrtrichtungswechsel ab.)</p>
<p>Zu dumm nur dass Amerikanisch-Samoa, welches, wie der Name sagt, ein US-amerikanisches Aussengebiet (Territory) ist, die Umstellung nicht mitmacht. Aber der einfallsreiche Premierminister hat auch dafür eine Lösung: Inselhopping mit Zeitreise. &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,805814,00.html">Wenn man einen Geburtstag in West-Samoa feiert, kann man rüber und den selben Geburtstag in Ost-Samoa feiern</a>. Das wird sehr aufregend.&#8221;</p>
<h2>Das himmlische Kind</h2>
<p>&#8220;<a href="http://www.stuff.co.nz/dominion-post/capital-life/6111069/How-windy-is-Wellington-really">Is the Capital really that windy?</a>&#8221; (Ist die Hauptstadt wirklich so windig?), fragte unser lokales Käseblatt Anfang des Monats, und die Antwort scheint zu sein, ja, schon, das ist sie. Nicht nur ist Wellington die südlichste Hauptstadt der Welt und diejenige, die von allen anderen am weitesten entfernt ist, sondern es ist auch die windigste Stadt. Wenn ich auf frühere Einträge in diesem Tagebuch zurückschaue scheint der  Frühling in jedem Jahr &#8220;einer der windigsten&#8221; zu sein, und ich habe den Verdacht dass die weniger windigen Jahre nur ein Märchen sind das man Neuankömmlingen weismacht damit sie nicht gleich wieder gehen. Ich glaube nicht dass ich mich jemals daran gewöhnen werde, aber ich muss zugeben dass einem die seltenen windstillen Tage irgendwie komisch vorkommen.</p>
<div id="attachment_2711" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-2711" title="1112-15" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1112-15.png?w=600" alt=""   /><p class="wp-caption-text">Das kaum weniger ironische siegreiche Design</p></div>
<p>Laut <a href="http://koordinates.com/layer/1443-wellington-city-wind-zones/data/#@nc=&amp;z=13&amp;c=-41.25355%2C174.75334&amp;e=&amp;f=&amp;l=1443&amp;mt=MAP">dieser Karte</a> und den fünf Stufen der Windaktivität befinden sich unsere Wohnung in Zone 3, was &#8220;hoch&#8221; entspricht. Am Flughafen, der auch nicht viel anders ist als der Rest der Stadt, ist die durchschnittliche Windgeschwindigkeit 29 km/h &#8211; das ist Durchschnitt, wohlgemerkt, und nichts gegen die 104 km/h Böen die im November gemessen wurden, oder die Tatsache dass Sturmböen von mindestens Orkanstärke an 175 Tagen im Jahr vorkommen (Orkanstärke ist 75 km/h).</p>
<p>Manche Strassen in der Stadt sind richtige Windtunnel. Man hat sich in den letzten Jahrzehnten bemüht, entsprechend zu bauen um die Situation zu entschärfen, aber nur mit mässigem Erfolg. Währenddessen wurde das Wetter das wir zu hassen lieben Inspiration für ein neues Design für den <a href="http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,764430,00.html">verhassten WELLYWOOD  Schriftzug</a> den ich kurz in meinen <a title="März-Mai 2011" href="http://sibylle.co.nz/2011/05/27/marz-mai-2011/">letzten Eintrag</a> erwähnt  habe. Nach anhaltenden Protesten gab das Flughafenmanagement schliesslich nach und rief einen öffentlichen Wettbewerb aus bei dem man Gegenentwürfe einreichen und später über sie abstimmen konnte. Im November schliesslich wurde ein Schriftzug mit dem Wort WELLINGTON, bei dem die letzten paar Buchstaben vom Wind weggeblasen werden, als der Sieger verkündet. Um ehrlich zu sein finde ich das auch nicht viel besser als die erste Version &#8211; leider war &#8220;grüner Hügel ganz ohne Schrifzug&#8221; keine Option. Was wohl der Samoaner in diesem Falle machen würde? Vielleicht <a href="http://youtu.be/Pa2H5ubbKDI">dieses</a>. <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h2>Und jetzt?</h2>
<p>Kürzlich entdeckte ich dass mein Name ein Anagramm ist für &#8220;be silly&#8221; (sei albern).</p>
<p>Ich glaube das Universum versucht, mir eine Botschaft zu schicken.</p>
<p>Dies also ist mein Plan für das neue Jahr: Höre auf das Universum. Sei gut und mutig und gütig und albern.</p>
<p>Oder, mit den <a href="http://www.openculture.com/2011/12/neil_gaimans_free_short_stories.html">Worten von Neil Gaiman</a>:</p>
<blockquote><p>Möge dein neues Jahr voller Magie und Träume und guter Verrücktheit sein. Ich hoffe Du liest ein paar gute Bücher und küsst jemanden der denkt dass du wundervoll bist, und vergiss nicht, Kunst zu schaffen &#8211; schreibe oder male oder baue oder singe oder lebe wie nur du es kannst. Möge dein neues Jahr etwas wunderbares sein, in dem du gefährlich und unerhört träumst.</p>
<p>Ich hoffe das du etwas schaffst das es nicht gab bevor du es geschaffen hast, dass du geliebt und gemocht wirst und dass du Menschen hast die du liebst und magst. Und, das ist das allerwichtigste, denn ich glaube dass die Welt im Moment mehr Güte und Weisheit braucht &#8211; ich hoffe dass du, wenn es nötig ist, weise bist, und dass du immer gütig bist. Und ich hoffe dass irgendwann im nächsten Jahr du dich selbst überraschst.</p></blockquote>
<br />  <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sibylle.co.nz&#038;blog=30347399&#038;post=2725&#038;subd=sibyllenz&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sibylle.co.nz/2011/12/31/juni-dezember-2011/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/077af8cabe0192a6294d0bac22a08e9d?s=96&#38;d=http%3A%2F%2Fs0.wp.com%2Fi%2Fmu.gif&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">heimatseeker</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1112-01.png" medium="image">
			<media:title type="html">1112-01</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1112-02.png" medium="image">
			<media:title type="html">1112-02</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1112-03.png" medium="image">
			<media:title type="html">1112-03</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1112-04.png" medium="image">
			<media:title type="html">1112-04</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1112-05.png" medium="image">
			<media:title type="html">1112-05</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1112-06.png" medium="image">
			<media:title type="html">1112-06</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1112-07.png" medium="image">
			<media:title type="html">1112-07</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1112-08.png" medium="image">
			<media:title type="html">1112-08</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1112-09.png" medium="image">
			<media:title type="html">1112-09</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1112-10.png" medium="image">
			<media:title type="html">1112-10</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1112-11.png" medium="image">
			<media:title type="html">1112-11</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1112-12.png" medium="image">
			<media:title type="html">1112-12</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1112-13.png" medium="image">
			<media:title type="html">1112-13</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1112-14.png" medium="image">
			<media:title type="html">1112-14</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1112-15.png" medium="image">
			<media:title type="html">1112-15</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>März-Mai 2011</title>
		<link>http://sibylle.co.nz/2011/05/27/marz-mai-2011/</link>
		<comments>http://sibylle.co.nz/2011/05/27/marz-mai-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 May 2011 23:39:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>heimatseeker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[affen]]></category>
		<category><![CDATA[beruf]]></category>
		<category><![CDATA[brunei]]></category>
		<category><![CDATA[kuala lumpur]]></category>
		<category><![CDATA[malaysia]]></category>
		<category><![CDATA[reisen]]></category>
		<category><![CDATA[urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[veränderung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sibyllenz.wordpress.com/?p=22</guid>
		<description><![CDATA[Interessante Zeiten. Der Jahresrückblick 2010 endete mit den Worten, &#8220;Wie der Chinese sagt, mögt Ihr in interessanten Zeiten leben.&#8221; Nun, es sieht so aus als ob der Chinese das so nie gesagt hat. Es ist trotzdem ein guter Spruch. Und die letzten paar Monate waren auch wirklich alles andere als uninteressant. Jetzt wird wieder in [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sibylle.co.nz&#038;blog=30347399&#038;post=22&#038;subd=sibyllenz&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Interessante Zeiten.</strong></em></p>
<p>Der Jahresrückblick 2010 endete mit den Worten, &#8220;Wie der Chinese sagt, mögt Ihr in interessanten Zeiten leben.&#8221; Nun, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/May_you_live_in_interesting_times">es sieht so aus</a> als ob der Chinese das so nie gesagt hat. Es ist trotzdem ein guter Spruch. Und die letzten paar Monate waren auch wirklich alles andere als uninteressant.</p>
<h3>Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt</h3>
<div id="attachment_373" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-373 " title="1105-5" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1105-5.png?w=600" alt=""   /><p class="wp-caption-text">KL vom Menara Tower aus gesehen</p></div>
<p>Beginnen wir mit dem Ende: Nächsten Montag trete ich eine neue Arbeitsstelle an. Das habt Ihr nicht kommen sehen, oder? Ich auch nicht. Da war sie, die Gelegenheit, meinem Anspruch gerecht zu werden, bereitwillig Ungewissheit und Veränderung anzunehmen.</p>
<p>Der Auslöser für dieses unerwartete Ereignis war dass Brian gekündigt hat. Wie es im offiziellen Blog hiess: &#8220;Brian und der Vorstand haben die Zukunft der Firma diskutiert und beschlossen das nun ein guter Zeitpunkt ist, separate Wege einzuschlagen.&#8221; Es wird nicht überraschen dass seine Entscheidung einen Loyalitätskonflikt für mich verursachte, sowohl in persönlicher als auch in professioneller Hinsicht. Die persönliche Seite muss ich sicher nicht weiter erklären. Was die berufliche Seite anbelangt, so ist es immer eine Herausforderung, mit dem Ehepartner zusammenzuarbeiten. Das war uns von Anfang an bewusst, und als ich vor drei Jahren in die Firma eintrat, war es <em>trotz</em> der Tatsache dass wir verheiratet sind, und weil wir einfach sehr gut zusammenarbeiten und ich fest von Brians Zukunftsvision und Führungsstärke überzeugt bin. Als er ging, war es auch mir sehr schnell klar dass ich mich neuorientieren musste.</p>
<p>Eine der Auswirkungen meiner Karriere der letzten Jahre war dass meine Erfahrung mit der Jobsuche dieses Mal ganz anders war als zuvor. Sobald ich wusste dass ich im Arbeitsmarkt war fing ich an, darüber nachzudenken was ich als nächstes machen wollte, die Arten von Stelle die mich interessierten, und die Firmen, für die ich gerne arbeiten würde. Ausserdem veröffentlichte ich kurze &#8220;Ich bin auf Jobsuche&#8221; Statusnachrichten auf Twitter und LinkedIn &#8211; und das wars dann auch fürs erste. Was ich nicht tat war grossartig Jobanzeigen zu studieren oder mich auf Stellen auf den üblichen Jobseiten zu bewerben. Zwar setzte ich mich mit einem Personalvermittler in Verbindung, aber das war war eine Sackgasse, und ich habe diesen Weg auch nicht sehr intensiv verfolgt.</p>
<div id="attachment_376" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-376" title="1105-8" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1105-8.png?w=600" alt=""   /><p class="wp-caption-text">Verkehrsreiche Kreuzung mit Einschienenbahnen in KL</p></div>
<p>Die Möglichkeit, und schliesslich das Jobangebot, kam zu mir durch mein Netzwerk &#8211; Leute die ich kenne, und eine Firma die ich respektiere und die auf meiner &#8220;Hier könnte ich arbeiten&#8221; Wunschliste ganz oben stand. Besser noch, ich werde nicht einmal eine ausgeschriebene Stelle antreten, sondern vielmehr unter der gemeinsamen Annahme einsteigen dass ich gut zu der Firma passe, und was genau daraus wird wird sich herausstellen. Anfangs zumindest werde ich eine Mischung aus Business Analysis, User Experience, und Projektmanagement machen. Was mir auch sehr wichtig war ist dass ich fest in der Open Source Welt verwurzelt bleibe. Natürlich bin ich begeistert (und habe genug Respekt dass ich auch ein bisschen nervös bin) und freue mich auf meinen ersten Arbeitstag!</p>
<h3>Schlammige Flussmündung</h3>
<div id="attachment_371" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-371" title="1105-3" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1105-3.png?w=600" alt=""   /><p class="wp-caption-text">Sultan Omar Ali Saifuddien Moschee</p></div>
<p>Das letzte Mal dass wir spontan in Urlaub fuhren war neunzehnhundertniemals. Und obwohl wir inzwischen nach einem erfolgreichen ebensolchen Urlaub wieder zurück in Wellington sind bin ich immer noch ein bisschen fassungslos dass wir das wirklich geschafft haben. Wie war das nochmal mit dem Annehmen der Ungewissheit?</p>
<p>Unsere (sehr logische) Begründung war dass wir gerade eine sehr intensive Zeit hinter uns hatten, und dass es von nun an wahrscheinlich nur noch intensiver wird. Ausserdem ist die Zeit zwischen Jobs ideal für eine Entspannungspause, denn man muss ja keinen Urlaub nehmen; ausserdem braucht man es wahrscheinlich gerade in solchen Zeiten am meisten. Und schliesslich wird es so langsam aber sicher Winter hier in Neuseeland, und die Vorstellung, eine Woche lang irgendwo Wärme zu tanken war ach so verlockend.</p>
<div id="attachment_377" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-377" title="1105-9" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1105-9.png?w=600" alt=""   /><p class="wp-caption-text">Petronas Towers</p></div>
<p>Zuerst dachten wir an Australien, aber irgendwie konnten wir uns für nichts so richtig begeistern (sorry Nachbar, es ist nicht deine Schuld.) Dann fing ich an, die Webseiten der Reisebüros zu studieren um Ideen zu bekommen, und da war es dann: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kuala_Lumpur">Kuala Lumpur</a>. Die Hauptstadt von Malaysia erfüllte alle Wünsche: gross (Bevölkerung von 1,7 Millionen), dicht besiedelt (6.500 Menschen//km<sup>2</sup>), tropisch (liegt nur 3 Grad nördlich des Äquators), und unglaublich divers in jeder Hinsicht. Malaysia ist ein multikulturelles, multi-ethnisches, multireligiöses usw. Land, und die Mischung von Menschen und Kulturen ist eines der vielen Dinge die KL so attraktive machen. Wir sahen Moscheen, Taoistische &#8211; und Hindutempel neben hochmodernen Wolkenkratzern und den allgegenwärtigen Shopping Malls. An unserem ersten Abend sassen wir auf der Terrasse eines Restaurants als zufälligerweise die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wesak">Wesak Day</a> Parade vorbeizog, welche die Geburt, Erleuchtung und den Tod Buddhas feiert, mit Kerzen, geschmückten Motivwägen und Gesängen, zwischen Anzeigen für ultraschnelles, billiges mobiles 4g Internet.</p>
<h3>Es gibt kein Bier auf Brunei</h3>
<div id="attachment_370" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-370" title="1105-2" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1105-2.png?w=600" alt=""   /><p class="wp-caption-text">Royal Brunei Airline zeigt nicht nur Standpunkt und Flughöhe, sondern auch Entfernung zu Mekka</p></div>
<p>Wir flogen mit Royal Brunei Airlines nach KL, weshalb wir eine Nacht in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bandar_Seri_Begawan">Bandar Seri Begawan</a>, der Hauptstadt des winzigen Sultanats einlegen mussten. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brunei">Brunei</a> liegt an der Nordküste von Borneo, geteilt in zwei nicht verbundene Regionen und umgeben von Malaysia, welches selbst auf zwei verschiedene Landmassen verteilt ist die durch das Südchinesische Meer voneinander getrennt sind. Es leben nur 400.000 Menschen in Brunei (weniger als in der Region von Wellington), und sie geniessen dank der riesigen Öl- und Gasvorkommen einen sehr hohen Lebensstandard. Auf dem Weg vom Flughafen wies uns der Fahrer darauf hin dass ein Liter Superbenzin hier 50 Cent (das entspricht etwa 28 Euro Cent) kostet &#8211; allerdings nur für die Einheimischen; Ausländer zahlen mehr als das doppelte für die nicht-subventionierte Version.</p>
<p>Brunei ist ein seltsames Land. Zum einen gilt dort das islamische Scharia-Gesetz, weshalb man nirgends Alkohol kaufen kann &#8211; es gibt keine Kneipen, nicht einmal in den Hotels, und nur ganz wenige Restaurants. Trotz der grossen Reichtums des Lands fühlt man sich beim Spaziergang durch die Hauptstadt mit ihren breiten, von Fussgängern fast verlassenen Strassen, eher in das Ostdeutschland der 70er Jahre versetzt. Unser Abendessen im Hotel, bei Obstsaft und begleitet von kostümierten Folkloretänzern, war eine der deprimierendsten Mahlzeiten seit langer Zeit (man muss aber dazu sagen dass alle sehr freundlich waren.)</p>
<div id="attachment_369" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-369" title="1105-1" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1105-1.png?w=600" alt=""   /><p class="wp-caption-text">Typisches Souvenir aus Brunei: Eine Ölbohrplattform aus Messing</p></div>
<p>Wir hatten trotzdem einen interessanten halben Tag in Bandar Seri, und in der Zeit konnten wir auch die meisten Touristenattraktionen abhaken: Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Omar-Ali-Saifuddin-Moschee">Omar-Ali-Saifuddin-Moschee</a> (hübsch mit künstlicher Lagune), das Royal Regalia Museum (teilweise eine Nachstellung der Krönung des Sultans, teilweise eine Sammlung von Geschenken die der Sultan von anderen Regierungen erhalten hat. Tip: Korea vermeiden, deren Geschenke taugen gar nichts!) Der Höhepunkt war jedoch eine anderthalbstündige Fahrt mit dem Wassertaxi auf dem Brunei River in den Dschungel von Borneo, wo die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nasenaffen">Nasenaffen</a>, die es nur hier gibt, in den Bäumen sitzen (leider zu weit weg um sie richtig zu sehen), und ins Wasserdorf <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Water_Village_(Brunei)">Kampong Ayer</a>, wo fast 40.000 Menschen in Häusern auf Stelzen wohnen, in einer Siedlung komplett mit Polizei, Feuerwehr, und Moschee.</p>
<h3>Affen!</h3>
<div id="attachment_372" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-372" title="1105-4" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1105-4.png?w=600" alt=""   /><p class="wp-caption-text">Batu Caves mit goldener Riesenstatue</p></div>
<p>Und dann, KL. Wir waren begeistert. So sehr dass Hong Kong als meine Lieblingsstadt Konkurrenz bekommen hat. Wie ich schon erwähnt habe ist es die Vielfalt die wirklich etwas besonderes ist. Was uns ausserdem überraschte war wie modern die Stadt ist. Ein Beispiel: die Angebote für billiges, schnelles Breitbandinternet allein sind genug, einen Kiwi zum Weinen zu bringen. Überall wurde gebaut (wie ein Taxifahrer erklärte, &#8220;wir können einfach keine unbebauten Grundstücke sehen&#8221;), und das was wir in der dortigen Zeitung über Wirtschaft und Technologie lasen hat uns beeindruckt (ja, wahrscheinlich ist die Zeitung eher regierungsfreundlich &#8211; trotzdem.)</p>
<p>Oh, und die Mahlzeiten. Ich wünschte ich hätte einfach die ganze Wochen nur essen können. Wir hatten einige der <a href="http://www.bijanrestaurant.com/">besten</a> <a href="http://www.saonam.com.my/">Mahlzeiten</a> <a href="http://www.foodpoi.com/2009/02/tamarind-hill-hilltop-rustic-dining-experience-in-the-heart-of-kuala-lumpur/">unseres Lebens</a> in KL. Es gibt tropische Früchte im Überfluss, und das beste was südostasiatischen Küche zu bieten hat. Was es mir natürlich besonders angetan hatte war dass wir draussen essen konnten, denn die Temperatur sank auch nachts nie unter 25 Grad. Allerdings erlebten wir einige tropische Regengüsse &#8211; jeden Abend ungefähr um 18 Uhr kam auf einmal ein Gewitter wie eine Flut über die Stadt, und hörte dann nach ein paar Stunden genauso schnell wieder auf wie es angefangen hatte. Wir verbrachten mehrere dieser Regengüsse unter einer Markise in der warmen Tropenluft, mit einen Glas Wein in der Hand und Blick auf die Stadt. Das ist das gute Leben!</p>
<div id="attachment_375" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-375" title="1105-7" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1105-7.png?w=600" alt=""   /><p class="wp-caption-text">Überall spottbilliges Internet fürs Handy</p></div>
<p>Einmal machten wir einem Ausflug zu den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Batu-H%C3%B6hlen">Batu-Höhlen</a>, einem Hindutempel in einer hochgelegenen Kalksteinhöhle in der man sich vorkommt wie in einem Indiana Jones Set, und wo hunderte Makaken die 272 Stufen die zum Tempel führen rauf- und runterspringen. Ansonsten blieben wir in der Stadt und gingen dort auf Entdeckungstour. Einige der Höhepunkte waren der Ausblick vom <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Menara_Kuala_Lumpur">Menara Kuala Lumpur</a>, dem vierthöchsten Fernsehturm der Welt, die kleinen Fische die uns im <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Doctor_fish">Fish Spa</a>, an den Füßen herunknabberten, und der wunderschöne <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Kuala_Lumpur_Bird_Park">Bird Park</a>, eine riesige Voliere in der man zwischen Pfauen, Störchen, Papageien und 200 anderen Vogelarten in einem üppigen tropischen Garten herumspazieren kann.</p>
<p>Wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch!</p>
<p><a href="http://sibyllenz.wordpress.com/photo-albums/brunei-and-kuala-lumpur/">Kuala Lumpur Fotoalbum</a>.</p>
<h3>Kein Thema</h3>
<div id="attachment_374" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-374" title="1105-6" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1105-6.png?w=600" alt=""   /><p class="wp-caption-text">Gib dem Affen Zucker</p></div>
<p>Es gibt noch andere Dinge über die ich schreiben könnte, zum Beispiel die <a href="http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,764430,00.html">sehr hitzige Debatte</a> über den ziemlich peinlichen Beschluss des Wellingtoner Flughafens, einen dem Hollywood Sign nachempfundenen &#8220;Wellywood&#8221; Schriftzug aufzustellen, ein Plan der aus offensichtlichen Gründen auf massiven Widerstand stößt. Dann ist da noch so politisches Zeug das auch nicht viel besser ist und wahrscheinlich nur noch schlimmer wird, denn es ist Wahljahr. Die Rugby-Weltmeisterschaft fängt erst im September an aber nervt jetzt schon (darf ich das überhaupt laut sagen?). Und so weiter.</p>
<p>Stattdessen schliesse ich diesen Eintrag lieber mit einer weiteren westlichen Fehlinterpretation der chinesischen Sprache, nämlich dass das Wort &#8220;Krise&#8221; aus den Schriftzeichen für &#8220;Gefahr&#8221; und &#8220;Chance&#8221; zusammengesetzt ist (<a href="http://www.snpp.com/episodes/2F08.html">crisitunity</a>, wie Homer Simpson sagt.) Wie mit dem eingangs erwähnten berühmten Fluch ist auch diese Geschichte <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Chinese_word_for_%22crisis%22">mehr Mythos als Wirklichkeit</a>. Als Gedanke jedoch ist sie durchaus hilfreich und auch wahr.</p>
<p>Jedenfalls freue ich mich auf die Chancen die sich mir nun bieten, und kann es kaum erwarten, zu berichten wie&#8217;s denn geht. Bis dahin, wie David Bowie in Ch-ch-changes sagt: Turn and face the strange!</p>
<p>P.S. Falls ihr euch fragt was sich in den drei Monaten seit dem Erdbeben in Christchurch getan hat, ist die Antwort: Leider nicht so arg viel. <a href="http://publicaddress.net/system/topic/3048/?p=214400#post214400">Hier ist ein ziemlich erschütternder Bericht einer Einwohnerin</a> (auf englisch).</p>
<br />  <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sibylle.co.nz&#038;blog=30347399&#038;post=22&#038;subd=sibyllenz&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sibylle.co.nz/2011/05/27/marz-mai-2011/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/077af8cabe0192a6294d0bac22a08e9d?s=96&#38;d=http%3A%2F%2Fs0.wp.com%2Fi%2Fmu.gif&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">heimatseeker</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1105-5.png" medium="image">
			<media:title type="html">1105-5</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1105-8.png" medium="image">
			<media:title type="html">1105-8</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1105-3.png" medium="image">
			<media:title type="html">1105-3</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1105-9.png" medium="image">
			<media:title type="html">1105-9</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1105-2.png" medium="image">
			<media:title type="html">1105-2</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1105-1.png" medium="image">
			<media:title type="html">1105-1</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1105-4.png" medium="image">
			<media:title type="html">1105-4</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1105-7.png" medium="image">
			<media:title type="html">1105-7</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1105-6.png" medium="image">
			<media:title type="html">1105-6</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Januar-Februar 2011</title>
		<link>http://sibylle.co.nz/2011/02/28/januar-februar-2011/</link>
		<comments>http://sibylle.co.nz/2011/02/28/januar-februar-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 07:52:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>heimatseeker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[christchurch]]></category>
		<category><![CDATA[erdbeben]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sibyllenz.wordpress.com/?p=457</guid>
		<description><![CDATA[Der Eintrag den ich gehofft hatte, nie schreiben zu müssen. Erdbeben in Christchurch, 22 Februar 2011 Dies sollte ein richtig positiver Eintrag werden. Das Jahr hat so gut angefangen. Ich wollte berichten über die wundervolle und inspirierende Webstock-Konferenz, das bewusstseinserweiternde Wochenende names Kiwifoo, die begeisternden Konzerte die wir erleben durften (Sufjan Stevens, Tricky, Amanda Palmer [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sibylle.co.nz&#038;blog=30347399&#038;post=457&#038;subd=sibyllenz&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Der Eintrag den ich gehofft hatte, nie schreiben zu müssen.</strong></em></p>
<h3>Erdbeben in Christchurch, 22 Februar 2011</h3>
<p>Dies sollte ein richtig positiver Eintrag werden. Das Jahr hat so gut angefangen. Ich wollte berichten über die wundervolle und inspirierende <a href="http://www.webstock.org.nz/">Webstock</a>-Konferenz, das bewusstseinserweiternde Wochenende names <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Kiwi_Foo_Camp">Kiwifoo</a>, die begeisternden Konzerte die wir erleben durften (Sufjan Stevens, Tricky, Amanda Palmer &amp; Jason Webley &#8211; alle innerhalb von nur drei Wochen), die <a href="http://prezi.com/lr3lmrgdhlgj/silverstripe-3-roadmap-preview/">spannenden neuen Entwicklungen</a> bei der Arbeit.</p>
<p>Und dann zerbrach die Welt in Stücke. Nicht bei uns, jedenfalls nicht direkt. Aber in unserem Land, und für unsere Freunde. und auf einmal bekam alles eine völlig neue Perspektive.</p>
<p>Um 12:51 Uhr am 22. Februar, während der Mittagspause an einem sonnigen Dienstagnachmittag, wurde Christchurch von einem Erdbeben der Stärke 6,3 erschüttert. Anders als bei dem grossen <a title="Februar-Dezember 2010" href="http://sibylle.co.nz/2010/12/30/februar-dezember-2010/">7,1 Beben im September 2010</a> war dieses viel näher an der Erdoberfläche, mit einem Epizentrum fast direkt in der Stadt, und es fand mitten am Tag statt. Aus diesen <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,746954,00.html">Gründen</a> verursachte es diesmal erhebliche Schäden und kostete viele Menschenleben. Das Erdbeben kam zu einem Zeitpunkt als die Menschen in der Canterbury-Region, die im letzten halben Jahr bereits tausende Nachbeben erdulden mussten, endlich langsam wieder in die Normalität zurückfanden. Mir fehlen die Worte um zu beschreiben was für einen tiefen Einschnitt diese Katastrophe direkt ins Herz der Nation verursacht hat.</p>
<p>Wie meistens hat <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christchurch-Erdbeben_von_2011">Wikipedia eine gute Zusammenfassung der Fakten</a> und Links zu weiteren Quellen, so dass ich hier im Interesse der Schnelligkeit nicht in Details gehen will. Jetzt, eine Woche später, ist es immer noch kaum vorstellbar wie tiefgreifend die Auswirkungen sind. Es wurde der nationale Notstand ausgerufen und die Such- und Rettungsaktionen sind immer noch im Gange &#8211; während ich dies hier schreibe werden noch über 200 Menschen vermisst. Ganze Viertel sind immer noch ohne Strom, Wasser, oder funktionierende Abwasserkanalisation; die Menschen leben in den Ruinen ihrer Häuser, und der Grund um sie herum hat sich verflüssigt. Tausende sind aus der Stadt geflohen &#8211; werden sie zurückkehren? Was passiert nach den Aufräumarbeiten &#8211; kann man auf einem so instabilen Untergrund überhaupt wieder aufbauen? Wie wirkt sich das alles auf die Wirtschaft aus? (Im Moment schätzt man die Kosten auf NZ$16 Milliarden &#8211; aber wer weiss das schon?) Ganz zu schweigen von der nationalen Psyche &#8211; werden wir uns je wieder in unseren eigenen Häusern sicher fühlen? (Gesten abend gab es in Wellington ein Erdbeben der Stärke 4,5 das alle sehr nervös machte &#8211; doch in Christchurch hatten sie 20 Nachbeben stärker als 4,5 allein in den 24 Stunden nach dem grossen Beben.)</p>
<p>Und doch, so schlimm all das war und immer noch ist, so hat doch die Katastrophe auch das beste in den Menschen hervorgebracht. Überall kommen Nachbarn und Gemeinden zusammen, teilen was sie haben und helfen und unterstützen einander. Innnerhalb einer Stunde nach dem Erdbeben erstellten engagierte Menschen in der neuseeländischen IT-Branche <a href="http://eq.org.nz">eq.org.nz</a>, eine Webseite die auf einer open-source Platform basiert und Karten und Links zu Dienstleistungen und anderen lebenswichtigen Informationen bietet. Die Details sind crowd-sourced, kommen also von Menschen im ganzen Land, und die Betreiber der Seite haben seither unermüdlich gearbeitet um sie auf dem neuesten Stand zu halten. Es ist schwer zu beschreiben wie sehr ich diesen Einsatz anerkenne und bewundere.</p>
<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Kia_kaha">Kia kaha</a>, Christchurch.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-378" title="1102-01" src="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1102-01.jpeg?w=600" alt="Today's reminder: Life is fragile. Cherish every moment. Be kind. Love. #eqnz"   /></p>
<h3>Wie man helfen kann</h3>
<p>Das Erdbeben ist schon wieder so gut wie aus den internationalen Medien verschwunden. Für die Menschen in Christchurch wird es aber noch lange Zeit schlimme Konsequenzen haben. Hier sind ein paar Möglichkeiten, zu helfen:</p>
<ul>
<li>Spenden an das Rote Kreuz (<a href="http://www.redcross.org.nz/donate">Red Cross Earthquake Appeal</a>) oder die neuseeländische Regierung (<a href="http://www.christchurchearthquakeappeal.govt.nz/">Christchurch Earthquake Appeal</a>), für bitter notwendige Hilfsleitungen für die betroffenen Menschen.</li>
<li>Mithilfe an der open-source, von der Community betriebenen <a href="http://volunteer.eq.org.nz/">Christchurch Recovery Map</a>.</li>
<li>Worte der Unterstützung durch <a href="http://www.amos.org.nz/">amos.org.nz</a> &#8211; Nachrichten werden ausgeruckt und aufgehängt so dass sie von vielen gesehen werden.</li>
</ul>
<p>Leider sind alle Links auf englisch; ich konnte keine deutschen Aktionen finden.</p>
<h3>Weitere Informationen</h3>
<ul>
<li><a href="http://eq.org.nz/">Christchurch Recovery Map</a> &#8211; ein Community-Projekt das Informationen und Dienstleistungen zur Verfügung stellt (auf englisch).</li>
<li><a href="http://webcentre.co.nz/quake/calltoaction.htm">&#8220;There are THREE cities in Christchurch right now, not one.&#8221;</a> &#8211; sehr bewegender Blogeintrag von Peter Hyde, einem Bewohner von Christchurch, über die Auswirkungen des Erdbebens auf die verschiedenen Teile der Stadt, und ein Ruf nach Hilfe für diejenigen die von den Autoritäten und den Medien ignoriert werden (auf englisch).</li>
<li><a href="http://www.stuff.co.nz/national/christchurch-earthquake/4705106/Photos-Before-and-after-the-Christchurch-earthquake">Bilder von Christchurch vor und nach dem Erdebeben</a> (Link zu stuff.co.nz)</li>
<li><a href="http://www.nzherald.co.nz/nz/news/image.cfm?c_id=1&amp;gal_cid=1&amp;gallery_id=117023#7396204">Bildergallery die die Auswirkungen des Bebens zeigt</a> (Link zu nzherald.co.nz)</li>
<li>Pressefotos bei <a href="http://www.theatlantic.com/infocus/2011/02/earthquake-in-new-zealand/100013/">The Atlantic</a> und <a href="http://www.boston.com/bigpicture/2011/02/christchurch_earthquake.html">The Big Picture</a></li>
</ul>
<br />  <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sibylle.co.nz&#038;blog=30347399&#038;post=457&#038;subd=sibyllenz&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sibylle.co.nz/2011/02/28/januar-februar-2011/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/077af8cabe0192a6294d0bac22a08e9d?s=96&#38;d=http%3A%2F%2Fs0.wp.com%2Fi%2Fmu.gif&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">heimatseeker</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sibyllenz.files.wordpress.com/2011/12/1102-01.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">1102-01</media:title>
		</media:content>
	</item>
	</channel>
</rss>
