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Februar-Dezember 2010

December 30, 2010

Von Liebe und Schmerz und Wachstum und Lernen. Schon wieder ein Jahresrückblick.

Sturm und Drang

Viele bunte Smarties zieren die City Gallery

2011 ist fast schon da. Höchste Zeit für einen Jahresrückblick.

Bringen wir zuerst das Wetter hinter uns. Anders als letztes Jahr, als die Weihnachtspause grau und eiskalt war und der Sommer nie kam, sieht es dieses Jahr so aus als bekämen wir den wärmsten Dezember seit des Beginns der Wetteraufzeichnungen. Das haben wir La Niña zu verdanken, das viel warme und feuchte Luft aus dem Norden bringt. Die überdurchschnittlichen Temperaturen sind begleitet von starken Winden (die Art, die Stromleitungen zum Einsturz bringt und mich vom Schlafen abhält weil alles wackelt und rüttelt), aber auch von hoher Luftfeuchtigkeit. Nun bin ich ja die einzige Person die ich kenne (sozusagen) die hohe Luftfeuchtigkeit mag, und ich geniesse es sehr dass ich endlich einmal nicht friere, und so habe ich ein überlegenes Lächeln auf den Lippen wenn wieder mal all über die “schwüle Hitze” jammern sobald das Thermometer 20 Grad erreicht.

En andrer ned in Ewigkeit

Zum Glück noch nicht entbehrlich

Das ist also mein persönliches Happy End zu einem ereignisreichen Jahr. Wenn ich ehrlich sein soll graute es mir ganz schön vor 2010, denn das war das Jahr in dem ich 40 werden würde. 40! Das ging gar nicht, irgendwo musste sich da jemand verrechnet haben. (Übrigens habe ich gerade ein sehr düsteres dystopisches Buch namens “Die Entbehrlichen” gelesen. In diesem Buch werden alleinstehende, kinderlose Menschen an ihrem 50. Geburtstag in eine “Einheit’ eingeliefert, eine Art Vorratsspeicher in dem die Insassen allen Arten von Experimenten ausgesetzt und zu lebenden Organbanken werden bis zur sogenannten “Endspende.” Aber ich komme vom Thema ab.)

Nicht einmal das Erreichen des Schwabenalters spendete mir Trost, betrifft es doch sowieso nur die Männer (denn die Frauen sind ja schon längst gscheit). War ich wirklich schon “mittleren Alters? Wie furchtbar. Das einzig Gute war dass mein Geburtstag relative früh im Jahr ist, so dass ich es so oder so schnell hinter mich bringen würde.

Wir gewinnen einen Preis bei den NZ Open Source Awards

Wie sich herausstellte tat es gar nicht weh. Ich fühle mich auch nicht anders als vorher. Nein, das stimmt nicht. Ich fühle mich besser, denn jetzt ist es vorbei, und ich bin immer noch da, und kann mich nach vorne orientieren und mich aufs Positive konzentrieren. Und wer weiss, vielleicht bin ich ja auch doch ein bisschen gscheiter.

Und das waren dann auch die Themen für mich im vergangenen Jahr: Verbesserung. Entwicklung. Verstehen. Wachstum.

Bei der Arbeit habe ich nun ein Team von fünf Mitarbeitern. Meine Firma war Hauptsponsor für die beste Webkonferenz in Neuseeland, Webstock, wir gewannen den Open Source Award for Best Open Source Project (zum zweiten Mal!); wir waren auf Slashdot als Microsoft (!) unsere open source (!) Software zertifizierte (was noch nie zuvor vorkam), und wir arbeiteten mit unseren Kunden an einer Reihe von bahnbrechenden Projekten, unter anderem im Bereich geo-räumlicher und offener Daten. Es ist spanned, an diesen Entwicklungen beteiligt zu sein und Open Source und Innovation voranzutreiben.

Sommermärchen 2.0

Schlandfahne

Es ist ja schon fast Tradition dass ich versuche, dem schlimmsten neuseeländischen Winter zu entfliehen, indem ich im Juli oder August auf Deutschlandreise gehe. Nach dem extrem komprimierten einwöchigen Besuch im letzten Jahr wollte ich dieses Mal lange genug Zeit haben dass ich nicht gleich nach der Ankunft wieder an die Abreise denken musste.

Mein Timing war wie immer hervorragend—mein Besuch überschnitt sich nicht nur mit der zweiten Hälfte der Fussballweltmeisterschaft und dem alljährlichen Laupheimer Heimatfest, sondern schon wieder mit einer herrlichen, sengenden Hitzewelle, mit täglichem Schwimmen im Baggersee, viel frischem Obst und Grillen und gar, gar nie frieren müssen. Und weil ich diesesmal eben länger Zeit hatte schaffte ich es auch, ein paar lange Wochenenden in anderen europäischen Städten zu verbringen, einmal in Istanbul (zum allerersten Mal) und einmal in Berlin (zum ersten Mal seit acht Jahren). Beide Reisen genoss ich sehr, und es war die ideale Art, meine Großstadtsehnsucht für einen Weile zu stillen.

Fotoalben: Istanbul 2010, Berlin 2010

Willst Du Dich verändern…

Porträt für meinen Fotokurs. Offensichtlich hatten wir Spaß.

Das allerwichtigste jedoch das dieses Jahr passiert ist it etwas sehr persönliches. Endlich habe ich mich ernsthaft bemüht, meine natürliche Introvertiertheit und Scheu nicht länger als Entschuldigung dafür zu benutzen, dass ich so langsam zum Eigenbrötler werde. Stattdessen würde ich ausgehen und sozial sein und ernsthaft mit Leuten in Verbindung treten. Und das tat ich dann auch.

Es war das furchterregendste und lohnenswerteste was ich je in meinem Leben getan habe. Ich habe im vergangenen Jahr mehr wunderbare Menschen getroffen und mehr Freunde gewonnen als wahrscheinlich je zuvor in meinem Leben; sicherlich seit Schulzeiten. Eine ergreifende Erfahrung, und eine Quelle von Freude die ich kaum beschreiben kann.

Neues aus Neuseeland

Noch ein Porträt; dieses von einem professionellen Fotografen :-)

Freude ist leider nicht die beste Wortwahl wenn es um die Nachrichten aus Neuseeland im Jahr 2010 geht.

Aus einem mir unerfindlichen Grund scheint es dass alle grossen Ereignisse in den letzten paar Monaten des Jahres stattfanden. Lange Zeit schienen Themen zu dominieren deren zentrales Ereignis zum Glück ganz woanders war, sei es nun Eyjafjallajökull’s Asche über Europa, BP’s Öl im Golf von Mexiko, oder alle möglichen anderen, zumeist schrecklichen Dinge die irgendwo in der Welt stattfanden. Wenn ich mich auch manchmal isoliert und ausgeschlossen fühle weil Neuseeland geographisch so abgeschieden ist, so kann es doch auch ein Segen sein, von all dem Scheiss der sonstwo passiert weit weg zu sein.

Canterybury Erdbeben

Und nun kommt eine Reihe beliebiger Bilder: Dieses ist von unseren Webstock-Stand

Und dann passierten auch hier Dinge auf die wir gerne verzichtet hätten. Es begann mit einem Knall, buchstäblich, und zwar am 4. September um 4:35 Uhr morgens, als ein Erdbeben der Stärke 7,1 die Südinsel in der Nähe der grössten Stadt, Christchurch, traf. (Wir haben es übrigens nicht bemerkt, aber viele andere hier in Wellington sind davon aufgewacht.) Fast wie durch ein Wunder kamen keine Menschen ums Leben, obwohl die Stärke, die geringe Tiefe, und die Nähe zu einer Großstadt ganz ähnlich waren wie bei dem verheerenden Erdbeben in Haiti Anfang des Jahres. Als Gründe wurden die Tatsache genannt dass zu der Zeit die meisten Menschen in ihren aus Holz gebauten Häusern schliefen anstatt unterwegs zu sein, und, wer hätte es gedacht, die Architektur der Häuser und Neuseelands Vorschriften für erdbebensicheres Bauen, die seit den 1930er Jahren in Kraft sind.

Dennoch, die Schäden an Gebäuden und Infrastruktur waren riesig—die heutigen Schätzungen belaufen sich auf bis zu $4 Milliarden NZ Dollar. Die Wasser- und Stromversorgung waren unterbrochen, viele Strassen und Schienen sind bis heute beschädigt, und nicht wenige Gebäude wurden abgerissen weil der Schaden so gross war dass man sie angeblich nicht mehr retten konnte. Leider betraf das auch historische Gebäude wie den schönen, hundertjährigen Manchester Courts. Diese Google Map mit Berichten von Leuten vor Ort, oder eine einfache Bildersuche geben einem einen guten Eindruck vom Ausmass der Schäden. Schlimmer noch, seit dem Beben wurde die Canterbury Region von einer nicht enden-wollenden Anzahl von Nachbeben erschüttert: über 4000 der Stärke 2,0 oder mehr, die weitere Schäden verursachten und die Menschen aus dem Schlaf rissen. Das letzte grosse Beben kam erst vor ein paar Tagen, am Boxing Day (2. Weihnachtsfeiertag). Es hatte die Stärke 4,9, was genug war um Teile der Innenstadt wieder abriegeln zu müssen—nicht gerade ideal am umsatzreichsten Einkaufstag des Jahres in einer Stadt, die bereits ziemlich unter den wirtschaftlichen Folgen der Erdbeben leidet.

Radtour auf dr Alb

Und gerade als die Nachbeben in Canterbury endlich etwas nachliessen traf die Südinsel eine weitere Katastrophe: ein Unfall in dem Pike River Kohlebergwerk an der Westküste. Am 19. November erschütterte eine Explosion die Mine. 31 Männer waren zu der Zeit unter Tage; zwei schafften es, sich zu retten, die anderen blieben in 1500 Metern Tiefe verschüttet. Fünf Tage lange hoffte man dass die Rettungsversuche gelingen würden, bis eine zweite, stärkere Explosion diese Hoffnungen zunichte machte. Wir waren vor ein paar Jahren an der Westküste und ich kann nur ahnen was für Auswirkungen ein solches Desaster auf eine so kleine, enge Gemeinde haben muss.

Haarig

Hervorragendes Pixies-Konzert in Auckland

Unterdessen hatten wir unsere eigenen Erschütterungen hier auf der Nordinsel, und diesmal ging es um unser liebstes nationales Alter Ego, Mittelerde. Genauer gesagt dreht sich diese Geschichte um Peter Jackson’s geplante zweiteilige Filmadaption von Tolkien’s Roman “Der kleine Hobbit”. Mit dem Projekt gab es schon seit einigen Jahren alle möglichen Probleme: Klagen über Filmrechte, lange Verzögerungen, und der ursprüngliche Regisseur, Guillermo del Toro, stieg während der Vorproduktion aus. Aber dann bekam Peter Jackson den Zuschlag, und die Filme sollten ab 2011 in Neuseeland gedreht werden.

Oder das war der Plan, bis die “International Federation of Actors” Ende September ihre Mitglieder dazu aufrief, das Projekt zu boykottieren, weil die Produzenten die Schauspieler nicht unter einem mit den Gewerkschaften ausgehandelten Rahmenvertrag einstellen wollten. Nach neuseeländischem Recht können Schauspieler, die als selbständige Vertragsnehmer angestellt sind (und nicht als Beschäftigte der Produktionsfirma – eine gängige Praxis in der Filmindustrie) nicht kollektiv verhandeln. Deshalb also rief die Gewerkschaft Media, Entertainment and Arts Alliance (die auch noch ausgerechnet ihren Sitz in Australien hat) zum Boykott auf und drohte sogar mit Ausschluss derer die sich dem Aufruf widersetzen würden.

Falls der Beweggrund für diese Aktion war, Werbung für die Gewerkschaft zu machen, dann war sie allerdings ein Griff ins Klo. “Organisiert euch soviel ihr wollt”, sagte das grosse, amerikanische Filmstudio, “dann filmen wir eben woanders. Es gibt ja noch mehr Länder auf diesem Planeten.”

Einmal Kaffee so gross wie mein Kopf bitte!

Mittelerde in Osteuropa? Diese Horrorvorstellung verursachte eine mittlere nationale Krise. Mehrere Wochen lang gingen tausende Menschen auf die Strasse um zu protestieren und zu verhindern dass die Produktion ins Ausland verlagert wird. Als Ende Oktober die Hollywoodbosse nach Wellington kamen um eine Lösung zu finden, leitete kein anderer als der Premierminister selbst die Verhandlungen. Schliesslich kam man zu einer Einigung: Die Produktion würde in Neuseeland bleiben. Zum Ausgleich würde das Arbeitsrecht geändert und Warner Bros bekäme NZ$25 Millionen Zuschüsse aus Steuergeldern. Ja, das ist richtig, und wer dabei an Mayor Quimby von den Simpsons denkt und die Produktion von Radioactive Man in Springfield, ja, da gibts durchaus Parallelen. Natürlich ist es sehr gut für die neuseeländische Wirtschaft, ganz zu schweigen von der neuseeländischen Seele, dass die Filme hier gemacht werden. Es ist aber die unschöne Art wie der Deal zustande kam die doch ein ziemliches Gchmäckle hat.

Einige meiner besten Freunde sind Moderatoren

Abenddämmerung in Wellington (noch ein Foto von meinem Fotokurs)

A propos Gschmäckle (na, heute bin ich aber auch die Königin der Überleitungen!):

Ein weiteres Drama das sich zu der Zeit zutrug war nicht gerade hollywoodreif, sondern einfach bescheuert. In ihm geht es um einen Moderator des öffentlichen Fernsehens (TVNZ), den Widerling Paul Henry. In Amerika würde man diesen Zeitgenossen eine “TV-Persönlichkeit” nennen, und Charakter hat der Mann durchaus, allerdings nicht den der attraktiven Art.

Henry hatte bereits mehrere Kontroversen verursacht als er über eine Aktivistin mit leichtem Damenbart lästerte, über Schwule herzog und die indische Politikerin Sheila Dikshit lächerlich machte (man kann sich vorstellen was da der “Witz” war), und als er die britische Sängerin Susan Boyle als geistig zurückgeblieben bezeichnete; all das im öffentlichen Fernsehen. Was aber letztendlich zu seiner Suspendierung und seinem Rücktritt von TVNZ führte war eine Bemerkung über Neuseelands Generalgouverneur, Sir Anand Satyanand, dessen Vorfahren aus Indien und Fiji stammen. Nun muss man bedenken das der neuseeländische Generalgouverneur der Repräsentant der britischen Krone und dadurch de facto Staatsoberhaupt ist, und auch wenn seine Rolle keine direkte Macht mit sich bringt, so ist sie doch politisch und symbolisch signifikant. Nun hatte also Henry den Premierminister in seiner Sendung in Frühstücksfernsehen und fragte ihn ob denn der Generalgouverneur “überhaupt ein Neuseeländer” sei, und ob er nächstes Mal jemanden ernennen würde der auch “wie ein Neuseeländer aussieht und spricht”.

Die Lagune bei Makara

Autsch. Ganz offensichtlich machte der Mann seinem Ruf als Unsympath alle Ehre. Und wenn es auch in Neuseeland wie überall Rassismus gibt, so akzeptieren die meisten Kiwis so ein blödes Geschwätz dann doch nicht. Es ist ja schon peinlich genug dass TVNZ anfangs Henry noch verteidigte, mit der Begründung, er sei eben bereit, “die Dinge auszusprechen die wir alle denken aber nicht zu sagen wagen”. Nein, das tun wir nicht. Jeder hat das Recht auf freie Meinungsäusserung, aber engstirniges Gelaber wie dieses sollte nicht aus Steuergeldern finanziert werden, und es ist gut dass der Mann weg ist.

Aber, und jetzt komme ich zu dem eigentlichen Grund weshalb ich diese klägliche kleine Geschichte überhaupt in meinem Blog erwähne. Mein Problem ist nicht mit Paul Henry. Wie war das nochmal, ein paar Sätze weiter oben? Die Bemerkung fiel im Gespräch mit dem Premierminister. Die unerträglichen Fragen waren an den Premierminister gestellt! Und was gab John Key darauf als Antwort? Stand er auf und verliess aus Protest die Sendung? Wies er Henry höflich, aber entschlossen, in seine Schranken? Sprach er über unser noch junges, aber wachsendes Begehren, als eine sich verändernde, diverse und multikulturelle Nation eine eigene Identität zu entwickeln?

Er tat nichts dergleichen. Stattdessen tat er was er am besten kann: er sass da, und grinste. Und machte ein paar belanglose Bemerkungen. Später sagte er er sei von der Frage “überrascht” worden, aber selbst dann hatte er keine weitere Meinung zum Thema, und er zog auch keine Konsequenzen indem er weitere Auftritte in der Sendung absagte. Zu keinem Zeitpunkt stellte irgendjemand in den traditionellen Medien das Verhalten des Premierministers in Frage oder kritisierte seine Führungsschwäche. Meiner Ansicht nach ist das der eigentlich Skandal.

Überraschung?

Auckland vom Sky Tower

Dank Wikileaks fand man in Neuseeland kurz vor Jahresende wie in vielen anderen Ländern rund um den Globus heraus was amerikanische Diplomaten wirklich über unser Land denken. Ich glaube ja dass Wikileaks der Motor für eine der einflussreichsten und tiefgreifendsten Veränderungen in der Geschichte der Menschheit sein wird für die Art, wie sich in Zukunft Gesellschaften organisieren und regieren. Ich will an dieser Stell keine politische oder philosophische Diskussion lostreten (bin aber gerne dazu bereit – kommt mich besuchen!). Stattdessen, werfen wir einen Blick auf die Depeschen selbst.

  • News flash: Die frühere Premierministerin Helen Clark war “mehr an Substanz als an Stil interessiert”.
  • News flash: Vor der Wahl 2008 befand die USA dass eine Regierung der National Party (=konservativ) besser für die gegenseitigen Beziehungen sei als die damals regierende Labour Party.
  • News flash: Die praktische Agenda von Premierminister John Key ist “verschwommen”.
  • News flash: Die diplomatischen Beziehungen zwischen den USA und Neuseeland waren bereits im August 2009 völlig wiederhergestellt, aber man einigte sich darauf, diese Information geheimzuhalten. (Häh?)
  • News flash: Neuseelands starke Reaktion auf zwei Israelis, die 2004 der Spionage verdächtigt wurden, wurde von den USA als ein Versuch betrachtet, den Export von Lammfleisch an arabische Staaten anzukurbeln, und die Stationierung neuseeländischer Truppen im Irak im Jahr 2003 war hauptsächlich dazu da, den Export von Milchprodukten von Fonterra, dem größten Unternehmen des Landes, as Teil des “Oil for Food” Programms der Vereinten Nationen zu sichern. (Jetzt mal ehrlich? Und wenn das stimmt, was brauchen wir dann noch an Beweisen dafür dass wir unsere Abhängigkeit von Agrarexporten beenden müssen?)

Man müsste die letzten Jahre schon als Einsiedler in der Wüste zugebracht haben um diese “Enthüllungen” überraschend zu finden. Dennoch, mehr Transparenz ist meiner Meinung nach eine gute Sache, und ich bin sicher dass wir noch mehr von dieser Geschichte hören werden.

Und das wars dann auch! Ich hoffe dass 2010 für euch ein gutes Jahr war. Wie der Chinese sagt, mögt Ihr in interessanten Zeiten leben, und möge 2011 euer Jahr werden, was immer das auch für jeden persönlich bedeuten mag. Peace!

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